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    <title><![CDATA[Blog - News]]></title>
    <link>http://www.buerokomplett.de/news/</link>
    <description><![CDATA[Blog - News]]></description>
    <pubDate>Mon, 21 May 2012 02:10:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ihr Büro ist Lebensraum]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/ihr_buero_ist_lebensraum/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/B_ro_ist_Lebensraum.jpg" alt="" width="116" height="165" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesefutter f&uuml;r die Kunden des B&uuml;rofachhandels bietet die neue Brosch&uuml;re des Verbandes bso. Mit dem Untertitel &bdquo;<a title="Download - &quot;Ihr B&uuml;ro ist Lebensraum&quot;" href="http://www.kinnarps.de/downloads/newsletter/bf_bso_ergonomie_A5_2012_04.pdf" target="_blank">Ihr B&uuml;ro ist Lebensraum</a>&ldquo;  will die Publikation f&uuml;r Ergonomie und Gesundheit am Arbeitsplatz  sorgen, denn die Informationsschrift richtet sich direkt an die  &bdquo;B&uuml;roarbeiter&ldquo;, die t&auml;glich einen B&uuml;roarbeitsplatz nutzen. In  anschaulicher Form werden zun&auml;chst ausgew&auml;hlte ergonomische Grundlagen  und deren Konsequenzen f&uuml;r die B&uuml;roarbeit erl&auml;utert. Im Kapitel &bdquo;Der  B&uuml;roarbeitsplatz&ldquo; erfahren die Leser dann, wie sie vorhandenes Mobiliar  richtig nutzen, um selbst etwas f&uuml;r ihre Gesundheit tun zu k&ouml;nnen.  Gerade Ideen f&uuml;r praktische &Uuml;bungen werden im Internet h&auml;ufig gesucht,  da kann &bdquo;Ergonomie und Gesundheit&ldquo; k&uuml;nftig helfen.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 09:57:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das gesunde Plus]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/das_gesunde_plus/</link>
      <description><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><img style="vertical-align: text-bottom;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Newsletter_Mai2012.jpg" alt="" width="205" height="91" /></p>
<div class="wrapper-b1"><img style="float: right;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Das_gesunde_Plus.jpg" alt="" width="121" height="136" /></div>
<p><strong>Erh&ouml;hter  Komfort und verbesserte Funktionalit&auml;t </strong>- das  sind die Folgen der Optimierung der Kinnarps Drehstuhlserien plus[6]  und plus[8]. So ist die  Nackenst&uuml;tze nun stufenlos und somit  individuell mit nur einem Hebel in  der H&ouml;he, Tiefe undim Winkel verstellbar, wie Sie es schon von der  Serie 9000 kennen. Bei Bedarf kann diese auch nach hinten weggeklappt  werden. Die Nackenst&uuml;tze ist f&uuml;r beide R&uuml;ckenlehnenvarianten erh&auml;ltlich.  Bei der R&uuml;ckenlehne gibt es ebenfalls Verbesserungen: plus[6] und  plus[8] verf&uuml;gen nun &uuml;ber ein optimiertes Bedienungselement mit angenehm  gummierter Griffmulde. <br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 09:33:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Flexibilität ist keine Sünde]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/flexibilitaet_ist_keine_suende/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="vertical-align: text-bottom;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Newsletter_Mai2012.jpg" alt="" width="255" height="112" /></p>
<p>Das hochflexible Programm <strong><img style="float: right;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Programm_Multicom.jpg" alt="" width="157" height="182" />MULTICOM</strong> plus der <a href="http://www.buerokomplett.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Produktmarke Kinnarps</strong></span></a> wurde  nicht nur optisch und funktional optimiert - auch ein brandneuer Katalog  mit ansprechenden Fotos an exzeptionellen Locations zeigt, wie variabel  die M&ouml;bel in der heutigen Arbeitswelt eingesetzt werden k&ouml;nnen.  Ebenfalls neu ist der Katalog des Programms INTENTION.<br /><br />Heute noch  im Besprechungsraum, morgen ein Arbeitsplatz und n&auml;chste Woche eine  Schulungssituation&nbsp; - Mit den digitalen Umw&auml;lzungen hat sich auch unsere  Art zu Arbeiten, in Dimensionen wie Raum und Zeit, grundlegend  ver&auml;ndert. Das verlangt multifunktionale Einrichtungssysteme und  -l&ouml;sungen, die sich unkompliziert den wechselnden Bedingungen anpassen  k&ouml;nnen. Daf&uuml;r bieten die Programme <strong>MULITICOM</strong> plus und <strong>INTENTION</strong> die  besten Voraussetzungen.<br /><br />MULTICOM plus basiert auf dem seit langem  international bew&auml;hrten Vorg&auml;ngersystem MULTICOM und liefert in den  neuen Ausf&uuml;hrungen den passenden Rahmen f&uuml;r zielf&uuml;hrende Dialoge. Extrem  flexibel nutzbar, lassen sich die Kommunikationsm&ouml;bel - einzeln oder  verkettet - werkzeuglos in unterschiedlichste Konstellationen  arrangieren, rasch umstellen oder gar platzsparend lagern.<br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 09:15:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gründerseminar]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/gruenderseminar/</link>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #3366ff; text-decoration: underline;"><strong>Gr&uuml;nderseminar vom 21. - 25. Mai 2012</strong></span></p>
<p>In einem Existenzgr&uuml;nderseminar werden wesentliche Grundsteine f&uuml;r die Gr&uuml;ndung eines Unternehmens gelegt. Ein Existenzgr&uuml;nderseminar bietet Ihnen als Gr&uuml;nder die M&ouml;glichkeit noch eventuell vorhandene L&uuml;cken auf dem Weg in die erfolgreich Selbstst&auml;ndigkeit zu schlie&szlig;en. Erfahrungsgem&auml;&szlig; f&uuml;hrt eine gut geplante Existenzgr&uuml;ndung eher zum Erfolg, als ein kalter Sprung in die Selbstst&auml;ndigkeit. In unserem Existenzgr&uuml;nderseminar vermitteln Referenten der freien Wirtschaft Fachwissen und Erfahrungen aus der t&auml;glichen Unternehmerpraxis. Vom 21.-25. Mai 2012 erhalten Sie in einer Woche geballtes Know How zu den wichtigsten Themen rund um die Gr&uuml;ndung und sp&auml;tere Unternehmensf&uuml;hrung, insbesondere zu Unternehmensplanung, Businessplan, Finanzierung, Marketing, Vertrieb, Recht, Buchf&uuml;hrung, Steuern, usw. Anmeldungen sind bis 15. Mai 2012 beim Veranstalter m&ouml;glich: Goldfish Konzept, Unternehmens-&amp; Marketingberatung Diplom-Betriebswirtin (FH) Sindy Franke, Rudolst&auml;dter Str.11, 07318 Saalfeld, 03671-6270452, <span style="text-decoration: underline;">kontakt@goldfish-konzept.de</span>, <a href="http://www.goldfish-konzept.de">www.goldfish-konzept.de</a>.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 12:36:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sitag SITAG EL 80]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/sitag-news-sitag-el-80/</link>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><strong><span style="text-decoration: underline;">NEU!!! - Ab sofort bestellbar &bdquo;SITAG EL 80"</span></strong><strong><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der neue Funktionsdrehstuhl <a href="http://www.buerokomplett.de/burodrehstuhl-sitag-el80.html">SITAG EL 80</a><img style="margin: 8px; float: left;" title="Sitag EL 80" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/EL80_E082010_011_2_.jpg" alt="Sitag EL 80" width="115" height="150" /> ist ein perfekter Begleiter&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />im B&uuml;roalltag. Mit anspruchsvoller R&uuml;ckenlinie, ausgereifter Technik<br />und seinem ansprechenden Design entspricht er allen Anforderungen<br />und setzt attraktive Akzente in jedem modernen B&uuml;roambiente.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />In Anlehnung an das Design der bestehenden und bew&auml;hrten<br />Programmlinie <a href="http://www.buerokomplett.de/el100-special-edition-faces-dream.html">SITAG EL 100</a> ist der neue <a href="http://www.buerokomplett.de/burodrehstuhl-sitag-el80.html">SITAG EL 80</a> eine Variante<br />mit zus&auml;tzlichen Basis-Funktionen zum Einstiegspreis.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:59:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tag der Rückengesundheit]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/tag_der_rueckengesundheit/</link>
      <description><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Tag der R&uuml;ckengesundheit </span></strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><img style="float: left; margin: 8px;" title="Gesunder R&uuml;cken" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/kinnaps_Tag_der_Gesundheit.jpg" alt="Gesunder R&uuml;cken" />Am 15. M&auml;rz ist es wieder soweit: <a title="Gesunder R&uuml;cken mit dem Sitagwave" href="http://www.buerokomplett.de/sitagwave-w200000-drehstuhl.html" target="_blank">Der Tag der R&uuml;ckengesundheit</a> macht in ganz Deutschland mobil gegen das Volksleiden R&uuml;ckenschmerzen. Die Aktion Gesunder R&uuml;cken e. V, die auch Kinnaps Produkte mit dem G&uuml;telsiegel auszeichnet, sowie der Bundesverband der deutschen R&uuml;ckenschulen (BdR) e. V. haben bundesweit viele Aktionen mit &uuml;ber 1.000 Akteuren geplant. In einem <a href="http://www.kinnarps.de/newsletter/docs/Flyer_Rueckenpaket_2012.pdf" target="_blank">R&uuml;ckenpaket 2012</a> mit Plakaten, Brosch&uuml;ren und Info-Flyern k&ouml;nnen sich auch Fachh&auml;ndler dar&uuml;ber informieren, wie sie mit einem Tag der offenen T&uuml;r bei den Kunden gegen den R&uuml;ckenschmerz beim Sitzen aktiv werden k&ouml;nnen. Am POS kann das Infomaterial auch f&uuml;r Kunden dienen, die gern umfassend zum Thema informiert werden m&ouml;chten. Einen &Uuml;berblick finden Sie unter <a href="http://www.ruecken-tag.de/" target="_blank">www.ruecken-tag.de.</a></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:34:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Rückenbeschwerden]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/rueckenbeschwerden/</link>
      <description><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>R&uuml;ckenbeschwerden - <a href="http://www.buerokomplett.de/news/lange-sitzungen/">gerade bei sitzenden T&auml;tigkeiten hilft Bewegung</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img title="Silvana Schlicht - Fitkurs" style="float: right; margin: 8px;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Silvana_Schlicht-Fitkurs.jpg" alt="Silvana Schlicht - Fitkurs" width="200" />Millionen Menschen leiden gelegentlich oder sogar permanent unter R&uuml;ckenschmerzen. Hierbei kann es sich um verspannte Muskeln durch einseitige und falsche Haltung zum Beispiel am Schreibtisch, oder aber auch um Probleme wie Bandscheibenvorf&auml;lle oder Blockierungen der Wirbelgelenke handeln. Bei akut auftretenden Schmerzen wie dem sogenannten Hexenschuss hilft meist Ruhe und W&auml;rme. Die Ruhephase sollte aber nicht zu lange andauern, denn zu langes Liegen kann die R&uuml;ckenschmerzen noch verst&auml;rken. Besser ist, sich sobald wie m&ouml;glich wieder langsam zu bewegen. <br /> <br /> Bewegung als Heilung und vorbeugend<br /> <br /> Bewegung ist die beste Therapie gegen R&uuml;ckenbeschwerden. Ist die Muskulatur im R&uuml;cken- und Bauchbereich zu schwach, entstehen zwangsl&auml;ufig R&uuml;ckenprobleme. Eine spezielle R&uuml;ckengymnastik, die man auch zu Hause nach Anleitung durchf&uuml;hren kann, kann schon Wunder bewirken. Gerade Personen, die im Beruf viel sitzen oder stehen m&uuml;ssen, sollten durch R&uuml;ckengymnastik f&uuml;r einen Ausgleich sorgen. Daf&uuml;r muss man nicht st&auml;ndig ins Fitnessstudio gehen oder in den Gymnastikkurs. R&uuml;ckengymnastik kann man auch zu Hause in den eigenen vier W&auml;nden machen. Empfehlenswert sind zum Beispiel die Online Fitnesskurse von <a title="Fitkurs" href="http://www.fitkurs.de" target="_blank">www.fitkurs.de</a>, in denen erfahrene Trainer zeigen, wie die &Uuml;bungen richtig ausgef&uuml;hrt werden. So kann man zu Hause, wann immer man m&ouml;chte und in seinem eigenen Tempo, die R&uuml;ckenmuskulatur st&auml;rken.<br /> <br /> Wer Tag f&uuml;r Tag zum Beispiel &uuml;ber mehrere Stunden am Schreibtisch arbeiten muss, sollte unbedingt darauf achten, dass er zwischendurch auch mal aufsteht, sich kurz bewegt oder kleine Dehn&uuml;bungen in den Arbeitsalltag einbaut. Zus&auml;tzlich sollte der Arbeitsplatz mit einem <a title="R&uuml;ckengerechter Stuhl" href="http://www.buerokomplett.de/burodrehstuhl-sitagego-state-of-the-art-in-design.html" target="_blank">r&uuml;ckengerechten Stuhl</a> ausgestattet sein, der sich in der H&ouml;he und der Neigung der Sitz- und Anlehnfl&auml;che verstellen l&auml;sst. Ein <a title="ergonomisch geformter Stuhl" href="http://www.buerokomplett.de/sitagwave-w200000-drehstuhl.html" target="_blank">ergonomisch geformter B&uuml;rostuhl</a> hilft, R&uuml;ckenbeschwerden durch langes Sitzen zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img title="Fitkurs Gutschein" style="vertical-align: baseline; margin: 8px;" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/fitkurs_aktion_ruecken_30prozent.jpg" alt="Fitkurs Gutschein" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Dec 2011 12:17:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Lange Sitzungen]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/lange-sitzungen/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Serie Gesundheit: Bewegt durch lange Sitzungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schr&auml;g, schaukelnd oder in lockerer Barhocker-Manier: mit den innovativen Sitzideen der Kinnarps Marke Materia l&auml;sst sich so manches Marathon-Meeting in Bewegung bringen.<img style="float: right; margin: 8px;" title="Schaukelhocker Limpan" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Schaukelhocker_Limpan.jpg" alt="Schaukelhocker Limpan" /> Sitzaction statt Stillsitzen &ndash; vielleicht zur Abwechslung mal drau&szlig;en im Freien statt im Konferenzraum &ndash; dann machen M&ouml;bel kreativ.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Schaukelhocker Limpan zum Beispiel kann man locker nach vorne und hinten schwingen - f&uuml;r eine physische und mentale Balance.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="margin: 8px; float: left;" title="Platon" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Platon.jpg" alt="Platon" />Der Barhocker Plint regt zum legeren Halbstehen -sitzen/-lehnen an und ist mit seinem weich geformten Sitz au&szlig;erordentlich bequem.</p>
<p style="text-align: justify;">Der schr&auml;ge Platon macht was er will und bietet sich f&uuml;r kurze Verschnaufpausen an.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:37:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Büromöbel - Nachfragehoch]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/bueromoebel-nachfragehoch/</link>
      <description><![CDATA[<p><span style="font-size: large; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">B&uuml;rom&ouml;bel: Nachfragehoch setzt sich fort</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Hersteller leiden unter starken Kostensteigerungen</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wiesbaden, 24. August 2011 &ndash; Deutsche B&uuml;rom&ouml;bel sind derzeit</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">im In- und Ausland stark gefragt. F&uuml;r das erste Halbjahr 2011 meldet</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">der bso Verband B&uuml;ro-, Sitz- und Objektm&ouml;bel, Wiesbaden, ein</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Umsatzplus bei B&uuml;rom&ouml;beln von 21,8 Prozent. In die Freude der</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Hersteller mischt sich allerdings die Sorge um den Erhalt der Margen.</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Denn das Nachfragehoch wird von stark gestiegenen Kosten</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">begleitet.</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Die Verk&auml;ufe von B&uuml;rositzm&ouml;beln legten in den ersten sechs Monaten</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">des Jahres um 20,2 Prozent zu. Die Ums&auml;tze mit Schreibtischen,</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Schr&auml;nken und Raumgliederungselementen stiegen um</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">23,8 Prozent. Inland und Export entwickelten sich mit einem Plus</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">von 21,6 Prozent beziehungsweise 22,1 Prozent nahezu gleich</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">stark. Trotz der derzeit schwierigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">erwarten die Branchenvertreter auch f&uuml;r die kommenden</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Monate eine starke Nachfrage nach B&uuml;romobiliar. &bdquo;Die</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Zuwachsraten werden aber", so die Einsch&auml;tzung des bso Vorsitzenden,</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Hendrik Hund, &bdquo;schon aufgrund von Basiseffekten deutlich</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">geringer ausfallen als die des ersten Halbjahres.&ldquo;</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Als besonders erfreulich bezeichnen die B&uuml;rom&ouml;belproduzenten</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">das Erstarken der Nachfrage im Ausland. Dort folgten in den ersten</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">sechs Monaten des Jahres viele Unternehmen dem Beispiel</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">der deutschen Kunden und gestalten ihre Arbeitspl&auml;tze neu. Doch</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">auch im Inland ist dieser Prozess offensichtlich noch nicht abgeschlossen.</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">In einer j&uuml;ngst vom bso ver&ouml;ffentlichten Unternehmensbefragung</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">zum Status quo von B&uuml;roeinrichtungen in</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Deutschland gaben 13,0 Prozent der Befragten an, dass sie ihre</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">B&uuml;roarbeitspl&auml;tze auf jeden Fall an neue Anforderungen anpassen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">werden. Weitere 16,4 Prozent haben noch keine konkreten Pl&auml;ne,</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">halten Ver&auml;nderungen aber f&uuml;r grunds&auml;tzlich angezeigt. In diesen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Zahlen nicht ber&uuml;cksichtigt ist der laufende Ersatzbedarf.</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Die Stimmung unter den B&uuml;rom&ouml;belherstellern ist fast durchgehend</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">gut. Dennoch mischt sich in die Freude &uuml;ber die gute Nachfrageentwicklung</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">auch Besorgnis. Diese gilt noch vor den gesamtwirtschaftlichen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Rahmenbedingungen den schrumpfenden</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Margen, ausgel&ouml;st durch stark gestiegene Vormaterial-, Energie und</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Transportkosten. Schon seit l&auml;ngerem ist aus der Branche zu</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">h&ouml;ren, dass die Spielr&auml;ume, die sich aus Material- und Energieeinsparungen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">ergeben, ausgesch&ouml;pft seien. Bereits zu Beginn des</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Jahres sah sich die Mehrzahl der Hersteller gezwungen, in den</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">beginnenden Aufschwung hinein die Abgabepreise zu erh&ouml;hen.</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Das k&ouml;nnte im zweiten Halbjahr nochmals der Fall sein. Dies prophezeit</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">zumindest der Branchendienst &bdquo;Euwid M&ouml;bel&ldquo; auf Basis</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">seiner Umfragen unter B&uuml;rom&ouml;belherstellern. Die Einsch&auml;tzung</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">von Euwid h&auml;lt Hendrik Hund, der selbst Inhaber eines mittelst&auml;ndischen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Unternehmens ist, durchaus f&uuml;r wahrscheinlich. Jedes</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Unternehmen werde aber sicher sorgf&auml;ltig pr&uuml;fen, ob Preiserh&ouml;hungen</span> <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">notwendig sind.</span><br />----------------------------------------------------------------------------------------<br />Hinweis an die Redaktionen: Der bso Verband B&uuml;ro-, Sitz- und Objektm&ouml;bel e. V.<br />erhebt bei seinen Mitgliedern regelm&auml;&szlig;ig aktuelle Zahlen zur Umsatzentwicklung<br />und ermittelt betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Die statistischen Zahlen repr&auml;sentieren<br />rund 80 bis 85 Prozent der in Deutschland produzierten B&uuml;rom&ouml;bel.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:28:01 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Gesundheit im Büro]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/rueckenfit/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Neue Serie: Gesundheit im B&uuml;ro</strong><br /> <br /> Wussten Sie, dass &Auml;rzte selbst <a title="sueddeutsche" href="http://samas.em.mpm-portal.de/go/uffxg0ua/ilwex9o0" target="_blank">nicht oft zum Arzt</a> gehen, wenn sie<img style="float: right; margin: 80px 8px;" title="Gesundheit im B&uuml;ro/R&uuml;ckenfit" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Gesundheit_im_B_ro.jpg" alt="Gesundheit im B&uuml;ro" /> krank sind. Oft trifft dieses Ph&auml;nomen auch f&uuml;r B&uuml;roeinrichtungs-Berater zu: Sie wissen, wie man den B&uuml;ro-Alltag ergonomisch gestalten kann, tun aber selber selten etwas f&uuml;r ihre Gesundheit.<br /> <br /> Mit unseren News gibt es k&uuml;nftig kleine Erinnerungstipps, wie man sich ohne viel Aufwand fit halten kann. Hat sich etwas bew&auml;hrt, kann man die Empfehlung auch gleich an andere weitergeben.<br /> <br /> <strong>R&uuml;ckenfit:</strong> Mit ganz einfachen Dehn&uuml;bungen auf dem <a title="B&uuml;rodrehstuhl Sitagego" href="http://www.buerokomplett.de/burodrehstuhl-sitagego-state-of-the-art-in-design.html" target="_blank">B&uuml;rostuhl</a> kann z. B. R&uuml;ckenschmerzen vorgebeugt werden. Ein Mix aus Dehn-, Kr&auml;ftigungs- und Koordinations&uuml;bungen ist hierbei sinnvoll. Wir, als Lieferant und Berater f&uuml;r viele AGR-zertifizierte Produkte zeigen die AGR-R&uuml;cken&uuml;bungen, die <a href="http://samas.em.mpm-portal.de/go/uffxg0ua/mh0k26ic" target="_blank">hier</a> als pdf heruntergeladen werden k&ouml;nnen. Die &Uuml;bungen entstanden gemeinsam mit den Experten der KddR (Konf&ouml;deration der deutschen R&uuml;ckenschulen). Wer auf den Geschmack kommt, kann zuhause das Programm z. B. am Pezziball oder auf der Turnmatte fortsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir w&uuml;nschen</p>
<p style="text-align: justify;">Viel Vergn&uuml;gen.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:48:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 10]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-10/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">03.06.2011 Paris &ndash; Frankfurt &ndash; Weimar</span></h2>
<p style="text-align: justify;">Mit einer Stunde Versp&auml;tung erreiche ich wieder Paris Austerlitz. Die Fahrt durch die Nacht war angenehmer als die Herfahrt. Ein Abteil mit vier Liegen, gen&uuml;gend Platz und die Klimaanlage funktioniert diesmal auch. Nur waschen kann ich mich wieder nicht. Ich hasse es, verschwitzt den Tag zu beginnen und heute habe ich schlie&szlig;lich noch fast 14 Stunden vor mir. Wenigstens die Z&auml;hne putzen muss ich mir im wackelnden Zug-Klo. Sollte sich jemand die akrobatische Leistung vorstellen k&ouml;nnen, wie ich mir ohne Bandscheibenvorfall im Toilettenwaschbecken&nbsp; die F&uuml;&szlig;e gewaschen habe, der darf mir hier antworten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Der Zug von Madrid nach Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Zug_Madrid_Paris.jpg" alt="Der Zug von Madrid nach Paris" width="200" />In Paris sehe ich den Zug zum ersten mal bei Tageslicht und bin erstaunt, dass uns dieses Exemplar mit nur einer Stunde Versp&auml;tung durch halb Westeuropa gebracht hat. Ich w&uuml;rde sagen, ein kanadisches Bergmodell aus den sp&auml;ten 60er Jahren. Aber daf&uuml;r ganz flott unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;">In Spanien hatte mir der Schaffner die Fahrkarte und den Personalausweis abgenommen, weil wir in der Nacht die Grenze nach Frankreich &uuml;berquerten. Offensichtlich wurde noch nicht nach mir gefahndet, ich bekomme die Papiere in Paris wieder ausgeh&auml;ndigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist fr&uuml;h am Morgen und Paris empf&auml;ngt mich wieder einmal mit strahlendem Sonnenschein. Also beschlie&szlig;e ich, mir ein sch&ouml;nes Pl&auml;tzchen in der Stadt zu suchen und ausgiebig entspannt zu fr&uuml;hst&uuml;cken.</p>
<p>Wenige hundert Meter weiter liegt sie schon wieder vor mir, Ihr wisst schon, die Seine! Diesmal &uuml;berquere ich den Fluss gleich, um heute die andere Uferseite zu erkunden. Auf der Br&uuml;cke muss ich schon wieder stehenbleiben. Der Anblick &uuml;berw&auml;ltigt mich, ich muss Fotos machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein buntes und trotzdem ruhiges Treiben von Frachtschiffen und Ausflugsboten, die trotz der Fr&uuml;he des Tages schon sehr gut besucht sind. Vermutlich alles r&uuml;stige Rentner aus Deutschland auf Kaffeefahrt zur Lamadecken-Verkaufsveranstaltung.</p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Norte Dame an der Seine in Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Notre_Dame_Seine_Paris.jpg" alt="Notre Dame an der Seine auf der Ile de la Cite in Paris" width="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich genie&szlig;e den Anblick und studiere die Gabellungen des Flusses, welche die Schiffe als Einbahnstra&szlig;en nutzen. Rechts flussabw&auml;rts, links flussaufw&auml;rts. Dazwischen liegen immer wieder Inseln mit teilweise monumentalen Bauten. Vermutlich irgendwelche wichtigen Verwaltungs- oder Regierungsgeb&auml;ude oder vielleicht auch Museen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der morgendliche Stra&szlig;enverkehr ist &auml;u&szlig;erst hektisch und ich bin sehr froh, hier nicht mit meinem Auto unterwegs zu sein. Einmal ganz davon abgesehen, dass es hier nirgendwo Parkpl&auml;tze zu geben scheint.</p>
<p style="text-align: justify;">Also &uuml;berquere ich die vierspurige Kreuzung in der Quai de la Rap&egrave;e erst nach Osten, dann nach Norden und danach nach Westen, um endlich die andere Seite der Stra&szlig;e am Fu&szlig;e der Br&uuml;cke zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich folge ein St&uuml;ck der Uferpromenade und bleibe an einer Schiffsschleuse&nbsp; stehen. Hier versucht ein &auml;lteres Ehepaar mit seinem Hausboot durch die Selbstbedienungsschleuse vom Port de Arsenal aus die Seine zu erreichen. Die Beiden sind drollig. Er, der Kapit&auml;n dieser Miniatur-Titanic, gibt ihr die Kommandos zur Bedienung der Schleuse und f&uuml;r sie w&auml;re es mit Sicherheit die bessere Entscheidung gewesen, in der Komb&uuml;se das gemeinsame Fr&uuml;hst&uuml;ck vorzubereiten, als sich hilflos dem Versuch zu unterwerfen, das Boot in der Fahrtrinne zu halten. Ich genie&szlig;e die w&auml;rmenden Sonnenstrahlen und beobachte noch, wie das P&auml;rchen sichtbar genervt, aber erleichtert den Zufluss in Richtung Seine verl&auml;sst.</p>
<p style="text-align: justify;">Fr&ouml;hlich folge ich weiter dem Fluss und erkenne von weitem den Eifelturm. Das ist meine Richtung beschlie&szlig;e ich, denn ich habe heute bis 13:08 Uhr Zeit. Die schweren Wanderschuhe habe ich gegen leichte Treckingsandalen getauscht, das macht zwar meinen Rucksack deutlich schwerer, erleichtert aber das Gehen in der Stadt ungemein.</p>
<p>Am Quai de I`H&oacute;tel de Ville&nbsp; sehe ich ein wundersch&ouml;nes Stra&szlig;encaf&eacute; und lasse mich entspannt nieder. Sonne, Seine, Paris, Fr&uuml;hst&uuml;ck, was will man mehr. Dass es jedoch m&ouml;glich w&auml;re, vor einer prall gef&uuml;llten Theke mitten in Paris zu verhungern, das h&auml;tte ich mir nicht tr&auml;umen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">&bdquo;Bonjour mon seigneur&ldquo; h&ouml;re ich eine braungebrannte Sch&ouml;nheit sagen. Aus diesem Mund klingt das, wie die Verf&uuml;hrung pers&ouml;nlich und diese Frau k&ouml;nnte mir jetzt gerade alles verkaufen. Ihre dunklen langen Haare h&auml;ngen bis zu ihrem knackigen Po und ihre Reh-Augen schauen mich erwartungsvoll fragend an. Ich ringe kurz um Fassung und bestelle mit zittriger Stimme Cr&ecirc;pe mit Banane und Nutella, wie auf dem gro&szlig;en Schild zur Schau gestellt, und einen Kaffee.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Schwall von Worten, die mir nur so um die Ohren fliegen, versucht sie mir offensichtlich zu erkl&auml;ren, dass es Cr&ecirc;pes nicht gibt, warum wei&szlig; ich auch nicht, und nur Kaffee gibt es auch nicht, da muss ich schon genauer sagen, was f&uuml;r einen Kaffee ich will. So habe ich die letzten Tage in den Pyren&auml;en nicht geschwitzt, wie jetzt. Ich stehe vor einer vollen Theke und will einfach nur fr&uuml;hst&uuml;cken, aber kein Franz&ouml;sisch - kein Fr&uuml;hst&uuml;ck.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Schlange stehen vorm Museum in Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Schlange_am_Museum_in_Paris.jpg" alt="Schlange stehen vorm Museum in Paris" width="300" />Frustriert verlasse ich das Etablissement. Ich habe Hunger und brauche einen Plan. Vorm n&auml;chsten Caf&egrave; h&auml;ngt eine Speisekarte mit Bildern. Das ist mein Laden. Ich merke mir mein Men&uuml; und zeige dem freundlichen Kellner siegessicher mit dem Finger wortlos das Ziel meiner Begierde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bekomme Cr&ecirc;pes mit Vanilleeis und einen Caf&eacute; au lait. Vu la, geht doch.</p>
<p style="text-align: justify;">Frisch gest&auml;rkt wechsle ich wieder die Uferseite &uuml;ber die <a title="Notre Dame Ile de Cite" href="http://www.paris.citysam.de/notre-dame.htm" target="_blank">Isle de la Cite</a> und ziehe weiter in Richtung Eifelturm. Neben dem Justizpalast treffe ich auf eine ungeheure Menschenmenge. So eine Schlange habe ich das letzte mal gesehen, als es bei uns im Dorfkonsum Bananen geben sollte. Ob es welche gab, hab ich nie erfahren. Als ich dran war, gab es jedenfalls keine mehr. Die stehen aber hier nicht nach Bananen an, sie wollen ins <a title="Paris Sainte Capelle" href="http://www.sacred-destinations.com/france/paris-sainte-chapelle" target="_blank">Museum</a>. Ich beschlie&szlig;e, angesichts dieser &Uuml;bermacht, heute ein Kulturbanause zu sein und arbeite mich weiter am Seineufer entlang in Richtung Place de la Concorde. Ein Blick zur Uhr verr&auml;t mir, dass es Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen. Entweder ich schaffe es bis 13:00 Uhr zum Bahnhof Gare de l&acute;Est und bekomme meinen ICE nach Frankfurt, oder ich bin um 13:00 am Eifelturm und damit 7 oder 8 Kilometer vom Bahnhof entfernt. Also mache ich noch ein Foto vom Eifelturm aus der Ferne, &uuml;berquere zum dritten mal die Seine und haste die bekannte Strecke &uuml;ber den Boulevard de Sebastopol und den Boulevard de Strasbourg hoch zum Bahnhof Paris Gare de l&acute;Est. Bei Tage sieht die Gegend weitaus einladender aus, als in der Nacht. Nur scheint es so, als w&uuml;rden hier heute die Claims zwischen dunkelh&auml;utigen Stra&szlig;engangs neu abgesteckt und ich befinde mich gerade dazwischen. Man interessiert sich zwar nicht wirklich f&uuml;r mich, die Jungs tragen aber Werkzeuge bei sich, mit denen sie sicherlich keine Garage hochmauern wollen. Es ist durchaus m&ouml;glich, dass ich deshalb noch relativ viel Zeit am Bahnhof habe, um in meinen ICE nach Frankfurt zu steigen.</p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Seine und Eifelturm in Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Seine_Paris_Eifelturm.jpg" alt="Die Seine in Paris im Hintergrund der Eifelturm" width="350" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nun sitze ich entspannt am Fenster und muss an die erotische Stimme der langhaarigen Sch&ouml;nheit im Caf&eacute;&nbsp; denken. H&auml;tte sie nur ein bisschen deutsch oder englisch gesprochen, wir h&auml;tten uns sicher gro&szlig;artig verstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fahrt nach Frankfurt verl&auml;uft unspektakul&auml;r. Ich sitze mit netten Menschen zusammen und wir unterhalten uns unverbindlich &uuml;ber Paris, Wetter, Politik und man h&ouml;rt gespannt meinen ersten&nbsp; Erlebnisberichten der letzten Tage zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir bleiben 12 Minuten Zeit zum Umsteigen auf Gleis 9 in meinen ICE nach Weimar. Der Zug soll eigentlich nur aus Wiesbaden kommen, wahrlich keine Entfernung, aber wir haben bereits beim Start 20 Minuten Versp&auml;tung. Super, ich habe in Weimar nur 18 Minuten Zeit. Die Fahrt zieht sich und in Fulda haben wir bereits 35 Minuten Versp&auml;tung. Auf die vielen Anfragen an die Schaffnerin, ob denn die Reisenden ihre jeweiligen Anschlussz&uuml;ge bekommen, reagiert diese irgendwann nur noch genervt mit der Aussage: &bdquo;Das werden wir Ihnen dann rechtzeitig vor Erreichen des Bahnhofes &uuml;ber die Bordlautsprecheranlage bekanntgeben.&ldquo; Soviel darf ich schon vorwegnehmen, so lange ich mitgefahren bin, hat keiner mehr seinen Anschlusszug erwischt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Zug wird gef&uuml;hlt immer langsamer und zwischen Erfurt und Weimar ist auch noch eine Baustelle. Wir stehen auf freier Strecke und warten. Als wir endlich Weimar erreichen, ist mein Anschluss nat&uuml;rlich weg. Meine bessere H&auml;lfte hat allerdings mitgerechnet, als ich sie in Fulda angerufen hatte und empf&auml;ngt mich strahlend auf dem Bahnsteig. Ich bin gl&uuml;cklich, meine Frau wieder in den Armen zu halten. Wir stehen eine ganze Weile so da und verhalten uns wie Teenager, die sich sehr lange (mindestens 5 Minuten) nicht gesehen haben. Das tut wirklich gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg durch die Bahnhofshalle f&auml;llt mir noch ein, dass man das Geld f&uuml;r die Fahrkarte zur&uuml;ckbekommt, wenn wegen Versp&auml;tung der Anschlusszug weg ist. Also suche ich den Informationsschalter der Deutschen Bahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt sch&auml;mt Euch &ndash; Deutsche Bahn und &ndash; Kulturstadt Weimar!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Dorfbahnhof mitten in Niger ist weltoffener, freundlicher, kompetenter, hilfsbereiter und internationaler als der Service Point der Deutschen Bahn in der Kulturstadt Weimar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein junges M&auml;del steht v&ouml;llig aufgel&ouml;st vor der korpulenten Dame vom Bahnhofspersonal und m&ouml;chte nichts weiter als eine offizielle Fahrkarte mit dem Nachtzug nach Luzern mit der dazu passenden Fahrplanauskunft. Die Dame f&uuml;llt in ihrem Umfang hervorragend den Infoschalter aus, jedoch leider nicht in ihrer Funktion. Zu allem Ungl&uuml;ck spricht das M&auml;del nur englisch und die Angestellte nur weimaranisches S&auml;chsisch. Das ist wirklich peinlich. Ich sch&auml;me mich f&uuml;r meine eben erst wieder betretene Heimat. Hilfesuchend und den Tr&auml;nen nahe wendet sich die junge Ausl&auml;nderin an mich. Ich versuche, zwischen den Beiden zu vermitteln. In den letzten Tagen war ich st&auml;ndig unter Fremden und musste mich in Englisch verst&auml;ndigen, das hilft mir jetzt weiter und so schaffen wir es gemeinsam, eine Verbindung von Weimar nach Luzern f&uuml;r die Austauschstudentin zu finden. Sie ist sichtbar erleichtert, aber was jetzt folgt, das haut dem Fass den Boden raus. Auf meine Bitte, nun f&uuml;r die Ausl&auml;nderin eine Fahrkarte auszustellen, erwidert mir die F&uuml;llige, dass k&ouml;nne sie nicht, das geht nur am Automaten und dorthin mitgehen k&ouml;nne sie auch nicht, schlie&szlig;lich warten noch andere Fahrg&auml;ste auf Ihre Hilfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will es kurz machen, wir haben es nicht geschafft, gemeinsam am Automaten eine Fahrkarte zu buchen und die Bahn braucht sich auch nicht &uuml;ber eventuelle Schwarzfahrer zu beschweren, bei diesem &bdquo;Service&ldquo;. Und f&uuml;r eine Stadt wie Weimar, ist es eine Schande, mit seinen G&auml;sten so umzugehen. Das ist keine Th&uuml;ringer Gastlichkeit! Sch&auml;mt Euch!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Erstattung meines Fahrpreises habe ich auch nicht bekommen, schlie&szlig;lich h&auml;tte ich ja auch noch den n&auml;chsten Zug nehmen k&ouml;nnen. Die Dame hinter mir hat`s da schon schwieriger. Sie wollte noch bis Glauchau, der letzte Zug f&auml;hrt aber nur bis Jena-G&ouml;schwitz. Nun die verbl&uuml;ffende Antwort der Bahndame, dann solle sie eben bis dorthin fahren und sich dann best&auml;tigen lassen, dass sie nicht weitergekommen ist. Ganz toller Plan.&nbsp;</p>
<p><img style="float: right; margin-right: 8px; margin-left: 8px; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Jakobsmuschel" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Jakobsmuschel.JPG" alt="Jakobsmuschel" height="200" /></p>
<p>Dort&nbsp;gibt es absolut garnichts, nicht mal eine Toilette.&nbsp;Danke Deutsche Bahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Da bin ich doch froh, dass mich mein Schatz abgeholt hat, setze endlich den schweren Rucksack ab und wir fahren gem&uuml;tlich nach Hause.</p>
<p style="text-align: justify;">So viele offene, nette, freundliche und hilfsbereite Menschen sind mir in den letzten Tagen begegnet, nur in Weimar war das anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine F&uuml;&szlig;e schmerzen. Danke, dass Ihr mitgereist seid!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Jakobsweg Tag 9" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-9/" target="_self">Hier geht&rsquo;s zur&uuml;ck zu Tag 9 </a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Hier geht&rsquo;s irgendwann weiter nach Santiago de Compostella</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 14 Aug 2011 22:22:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 9]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-9/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">02.06.2011&nbsp; Pamplona &ndash; Vitoria Gasteiz &ndash; Paris</span></h2>
<p style="text-align: justify;">Heute beginnt nun wieder meine Heimreise.</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Das Tor zum Stadtpark von Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Stadtpark_von_Pamplona.jpg" alt="Das Tor zum Stadtpark von Pamplona" width="250" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich versuche zu duschen, aber das Vorhaben gestaltet sich schwierig. Gestern abend war ich mir sicher, mein Zimmer von innen verriegelt zu haben, aber heute morgen stelle ich fest, das Schloss hat gar kein Gegenst&uuml;ck.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau die selbe Situation im el Bano. Im ganzen Haus stinkt es bestialisch. Schade, dass man Gestank nicht fotografieren kann. Wenn ich wieder zu Hause bin, muss ich unbedingt bei Jenoptik vorsprechen, die k&ouml;nnen alles, bestimmt auch Gestank fotografieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Flur treffe ich noch ein Paar aus Stuttgart und ein &auml;lteres Ehepaar aus Plauen. Die Beiden betreiben diese Touren seit 2005 jedes Jahr und sind f&uuml;r ihr Alter top fit. Das beeindruckt mich. Ungeachtet der Beeindruckung stinkt es in deren Zimmer genauso.</p>
<p style="text-align: justify;">Im &bdquo;Bad&ldquo; traue ich mich weder etwas anzufassen, noch etwas abzulegen. Also dusche ich mit dem Handtuch in der einen und abwechselnd Seife oder Duschbrause in der anderen Hand. Ich komme zur&uuml;ck in mein offenstehendes Zimmer, es stinkt immer noch wie vorher.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur &Uuml;berdeckung eventuell an mir haftender Ger&uuml;che creme ich meinen ganzen K&ouml;rper mit Sonnenlotion ein, schlie&szlig;lich bin ich noch in diesen Klamotten bis morgen Abend unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Bischofspalast in Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Bischofspalast_in_Pamplona.jpg" alt="Bischofspalast in Pamplona" width="350" />Ich fr&uuml;hst&uuml;cke f&uuml;rstlich auf dem Plaza del Castillo, kaufe ein paar Lebensmittel f&uuml;r die Zugfahrt und besichtige den Parque de la Taconera. Von hier aus werden jedes Jahr vom 06. bis 14. Juli die Stiere durch die Stadt zum Plaza de Toros getrieben. Die Stierl&auml;ufe nennt man encierros und wurden einst von Hemingway in aller Welt bekannt gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Rundgang durch die Stadt f&auml;llt mir etwas ganz Besonderes auf. Es gibt einen oberen und einen unteren Stadtteil. Diese sind durch 3 gl&auml;serne Fahrst&uuml;hle miteinander verbunden, damit die Fu&szlig;g&auml;nger bequem die Stadtteile wechseln k&ouml;nnen, ohne jedesmal von der Stadtmauer zu springen. Dass muss ich unbedingt dem B&uuml;rgermeister von Orlam&uuml;nde erz&auml;hlen. Der h&auml;lt das&nbsp;sicher f&uuml;r eine gute Idee.</p>
<p><img style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="Vagina aus Granit von Vitoria Gasteiz" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Vagina_von_Vitoria_Gasteiz.jpg" alt="Vagina aus Granit von Vitoria Gasteiz" height="300" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich entschlie&szlig;e mich, doch einen Zug fr&uuml;her nach Vitoria Gasteiz, der Hauptstadt von Navarra zu fahren und die Stadt zu erkunden. Dort will ich mir noch eine Softshell-Jacke kaufen, aber der Versuch scheitert, denn das geh&ouml;rt hier zur Winterware und jetzt gibt es nur &auml;rmellose Exemplare.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Einzige, was mir wirklich von <a title="Vitoria Gasteiz" href="http://www.vitoria-gasteiz.org/we001/was/we001Action.do?idioma=en&amp;accionWe001=ficha&amp;accion=turismo" target="_blank">Vitoria Gasteiz</a> in Erinnerung geblieben ist, ist eine Studentendemo, wof&uuml;r oder wogegen konnte ich nicht erkennen und eine &uuml;berdimensionale Vagina aus Granit, welche die Kinder als Rutsche benutzen. Der genaue Sinn dieses Monumentes konnte sich mir jedoch nicht erschlie&szlig;en.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt sitze ich in der Guinness-Bar, warte auf meinen Zug aus Madrid nach Paris und mache schon wieder Pl&auml;ne f&uuml;r die kommende Woche.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 8" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-8/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 8</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <a title="Jakobsweg Tag 10" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-10/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 10</a></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 20:18:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 8]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-8/</link>
      <description><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">01.06.2011 &nbsp;Cizur Menor - Pamplona</span></h2>
<p style="text-align: justify;">6:00 Uhr Wecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe wirklich erstaunlich gut geschlafen. 6:30 Uhr Fr&uuml;hst&uuml;ck. Sehr einfach, aber wirklich liebevoll und ehrlich gemacht. Es wird mit einer Spende bezahlt.</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Sonnenaufgang &uuml;ber Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Sonnenaufgang_ueber_Pamplona.jpg" alt="Sonnenaufgang &uuml;ber Pamplona" width="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Um 7:00 Uhr stehe bereits wieder auf der Stra&szlig;e. Ich habe jede Menge Zeit, der Weg nach Pamplona sind keine 10 km mehr und mein Zug f&auml;hrt erst in genau 36,5 Stunden. So langsam kann ich nicht gehen. Also laufe ich los, der aufgehenden Sonne entgegen, genie&szlig;e die ersten w&auml;rmenden Strahlen und g&ouml;nne mir schon am Ortsrand einen Cafe con Leche.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits um 11:00 Uhr checke ich in der Pension Eslava ein. Ein komisch d&uuml;sterer Laden, aber mitten in der Altstadt f&uuml;r nur 17,- Euro das Zimmer (f&uuml;r deutsche G&auml;ste).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirtin passt sich optisch und geruchlich hervorragend ihrem Besitz an und w&auml;hrend mir pures Entsetzen und Ekel im Gesicht steht kommt sie mir gestikulierend mit dem letzten Zahn, den sie ihr Eigen nennen darf nahe und f&uuml;hrt mich mit einem spanischen Redeschwall durch die Grotten des Grauens. Das Klo ist auf dem Flur und f&uuml;r die Zimmer gibt es keine Schl&uuml;ssel. Also im Zimmer - T&uuml;r zu, auf dem Klo - T&uuml;r steht offen, denn sonst f&auml;llt sie ins Schloss und du stehst drau&szlig;en. Sauber ist zwar definitiv anders und riecht auch anders, aber au&szlig;er mir schnarcht in diesem Raum heute keiner!</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Pamplona Calle Mayor" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pamplona_Calle_Mayor.jpg" alt="Pamplona Calle Mayor" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Pamplona ist wirklich sch&ouml;n. Die Sonne scheint, ich besuche die <a title="Stiertreiben in Pamplona" href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8339503/Der-Wahnsinn-von-Pamplona-beginnt-wieder.html" target="_blank">Stierkampfarena</a>, die Kathedrale, den Bischofssitz, den Flughafen und teste schon mal den Weg zum Bahnhof.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ist zwar recht weit weg, aber ich habe ja Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem R&uuml;ckweg mache ich noch einen Abstecher zur Casa Paderborn. Dort hatte ich vor zwei Tagen mein Handtuch liegen gelassen und Dorothea, die Herbergsmutter, hat es doch tats&auml;chlich gefunden, gewaschen und geb&uuml;gelt. Danke Dorothea!</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Tage lang musste ich mich mit meinem T-Shirt abtrocknen, das war suboptimal.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Plaza del Castillo in Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Plaza_del_Castillo_in_Pamplona.jpg" alt="Plaza del Castillo in Pamplona" width="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Den restlichen Tag sitze ich am Fluss und in <a title="Sehensw&uuml;rdigkeiten in Pamplona" href="http://www.red2000.com/spain/pamplona/2sight.html" target="_blank">diversen Caf&eacute;s</a>, schreibe Postkarten und beobachte die Leute.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Bahnhof habe ich versucht, meine Fahrkarte umzutauschen und heute schon zu fahren, geht aber nicht, also dann bitte noch &bdquo;uno Cafe con Leche por favor&ldquo;.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&Uuml;brigens, f&uuml;r alle, die mit dem Flugzeug in Pamplona ankommen, oder wieder von dort weg wollen:</p>
<p style="text-align: justify;">Das alte Flughafenterminal ist geschlossen, man hat direkt nebenan ein neues Terminal gebaut. Hier verkehren nun aber keine Busse mehr. Man zwingt dich, mit dem Taxi in die Stadt zu fahren. Preis ca. 15,00 Euro. Laufen nach Pamplona geht nicht, denn zwischendurch gibt es nur eine Autobahn. Lass dich nicht beirren. Du musst einfach ca. 250 m aus dem Flughafen die Stra&szlig;e entlang laufen, dann die Hauptstra&szlig;e &uuml;berqueren und noch ca. 250 Meter nach links oben gehen. Dort ist die Bushaltestelle der Linie 16 und die bringt dich von 6:30 bis 22:30 Uhr im 12 Minuten-Takt f&uuml;r 1,15 Euro nach Pamplona.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du direkt auf dem Jakobsweg willst, dann musst du gar nicht erst nach Pamplona. Du schaust von der Landebahn aus in Richtung Westen und siehst auf dem Bergr&uuml;cken ca. 40 Windr&auml;der (der Weg der Winde). Da musst du hin. Um nun auf den richtigen Weg zu kommen musst du auf die <a title="Weg nach Cizur Menor" href="http://www.maplandia.com/spain/navarra/navarra/cizur-menor/" target="_blank">andere Seite des Flugplatzes</a>. Also Stra&szlig;e runter und links den Feldweg rein. Schon nach einigen 100 Metern siehst du vor dir auf einer kleinen Bergkuppe die rot-wei&szlig;e Fahne des Malteser Ordens. Den Weg dorthin folgen, ca. 2,5 Kilometer. Der Ort hei&szlig;t Cizur Menor und es gibt dort 2 Herbergen und einen kleinen Lebensmittelladen. Bereits im n&auml;chsten Ort Zaraquiegui&nbsp; (ca. 7 Kilometer) gibt es wieder eine Alberge und ein kleines Hostal.</p>
<p style="text-align: justify;">Buen Camino!</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 7" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-7/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 7</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a title="Jakobsweg Tag 9" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-9/" target="_self">&nbsp; Hier gehts weiter zu Tag 9</a></p>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><br /></span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 10 Aug 2011 06:43:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 7]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-7/</link>
      <description><![CDATA[<h1><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">31.05.2011 Uterga &ndash; Zaraquiegui &ndash; Cizur Menor</span></h1>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Heute kann ich ausschlafen, denn ich laufe zur&uuml;ck und habe Zeit. Ich verabschiede mich von der Nieder&ouml;sterreicherin und den Australierinnen und sitze schon wieder auf der Veranda.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Ortseingang von Uterga" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Ortseingang_von_Uterga.jpg" alt="Ortseingang von Uterga" width="200" />Die beiden Schwestern Ann und Verena w&uuml;rden mich, das Sinnbild s&auml;mtlicher deutscher Tugenden, am liebsten einpacken und nach Sydney schicken, um ihrer australischen Verwandtschaft zu zeigen: "Seht her, hier ist er, der Deutsche, immer p&uuml;nktlich, morgens&nbsp; frisch geduscht und glatt rasiert mit geputzten Schuhen gut gelaunt am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch." Geht aber nicht, sie wollen noch nach Santiago und ich wieder nach Hause.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich habe mir desayuno, Cafe con Leche Grande &yacute; Tostados bestellt. Wow, ich kann schon auf Spanisch Fr&uuml;hst&uuml;ck bestellen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">In der Nacht hat es geregnet, es ist kalt. Es ist lustig, dem Weg entgegen zu gehen, viele Leute sprechen mich an, fragen mich dies und das, wir machen Scherze. Am Fu&szlig;e des Berges f&auml;ngt es wieder an zu regnen. Also umziehen und gegen den Strom den Ger&ouml;llhaufen hoch. Meine F&uuml;&szlig;e brennen, ich habe Blasen in der Gr&ouml;&szlig;e eines gef&uuml;hlten Hei&szlig;luftballons. Eine liebe Kundin ruft mich an: &bdquo; Hallo Mario, wie geht&rsquo;s?&ldquo; Falsche Frage, aber nett gemeint. Ich freue mich, etwas aus der Heimat zu h&ouml;ren.</span></p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Radschieber am Puerto del Perdon" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Radschieber_Puerto_del_Perdon.jpg" alt="Radschieber auf dem Weg zum Pass Puerto del Perdon" height="350" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Oben auf dem Berg muss ich inne halten, verweilen, ankommen. Ich will meinem Schatz eine SMS schreiben, aber dazu br&auml;uchte ich ein Unterwasserhandy.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Der Abstieg nach Zaraquiegui wird zur Schlammschlacht. Kn&ouml;cheltiefer Matsch, dazwischen Ger&ouml;ll. Wir sind in den Wolken. Mir kommen Radschieber entgegen, deren R&auml;der sich nicht mehr drehen, weil sie vom Modder zugesetzt sind. Auf halben Wege treffe ich noch meine beiden Iren. Na, wo sind die denn gewesen? Ich erz&auml;hle ihnen noch kurz, dass ich gestern schon in Puente la Reina war, was sie mit Hochachtung zur Kenntnis nehmen und wir entfernen uns wieder im Nebel. Ich freue mich auf den kleinen Ort Zaraquiegui, eine Badewanne und trockene Sachen. Das Dorf liegt a</span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">m Gebirgshang und schon gestern beim Aufstieg hatte ich dort ein kleines Hostal gesehen. Heute werde ich nicht in einer Herberge &uuml;bernachten. Ich will ein sauberes Bett, warmes Wasser und etwas zu Essen. Das ist nicht mein Tag. Das Hostal ist geschlossen und wird von Bauarbeitern belagert. Ansonsten ist hier nichts los. Also weiter bergab nach Cizur Menor. Dann habe ich es morgen nicht so weit und dort gibt es bestimmt auch eine h&uuml;bsche Bleibe. Ich frage in jeder Kneipe, nix! Also nehme ich den Umweg nach Zizur Mayor in Kauf, dort soll es eine sch&ouml;ne kleine Pension geben. Nein, keine Bauarbeiten, aber Completo (voll). Hatte ich schon erw&auml;hnt, dass heute nicht mein Tag ist?&nbsp;</span></p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="zur Herberge des Malteser Orden" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/zur_Herberge_des_MalteserOrden.jpg" alt="zur Herberge des Malteser-Orden Cizur Menor" width="300" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Al</span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">so trotte ich die ganze Strecke wieder zur&uuml;ck und checke im besten Haus des &Ouml;rtchens Cizur Menor ein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"> Die Herberge des Malteser Ordens.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"> Von weitem erkenne ich ein luxuri&ouml;s anmutendes, modernes Geb&auml;ude. Glasbalkone, Eingang mit Key- Cards, gepflegter Garten, alles neu.&nbsp;</span></p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Herberge des Malteser-Orden Cizur Menor" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Herberge_MalteserOrden_Cizur_Menor.jpg" alt="Die Herberge des Malteser-Orden in Cizur Menor" width="300" /></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die Herberge liegt dahinter.&nbsp;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ein vom Abriss verschontes Geb&auml;ude aus sehr langer Vorzeit. 26 Liegen, sehr einfach, es wird um eine Spende von 4 Euro gebeten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"> &bdquo;So etwas wollte ich mir heute g&ouml;nnen!&ldquo;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"> Ich suche mir ein Bett im Schlafsaal, gehe duschen und h&auml;nge meine nassen Sachen am Bettgestell zum Trocknen auf.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Jetzt sitze ich hier in einer ganz modernen Bar, weitab in einem Wohngebiet und schreibe Tagebuch. Ich will meine Ruhe, ich kann heute keine Wanderer mehr sehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ein Gesch&auml;ftspartner ruft mich an und wartet auf Zuarbeiten. Das hatte ich alles noch vor meiner Abreise gekl&auml;rt. Ich sagte es bereits &ndash; Heute ist nicht mein Tag.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Wenn ich morgen in Pamplona bin, muss ich mir unbedingt eine Jacke kaufen. Mir ist kalt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 6" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-6/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 6</a> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <a title="Jakobsweg Tag 8" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-8/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 8</a></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 07 Aug 2011 19:27:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 6]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-6/</link>
      <description><![CDATA[<h1><span style="color: #ff0000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: medium;">30.05.2011&nbsp; Pamplona &ndash; Cizur Menor &ndash; Zaraquiequi &ndash; Uterga &ndash; Eunate &ndash; Obanos &ndash; Punte la Reina</span></h1>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Br&uuml;cke &uuml;ber den Rio Arga hinter der Casa Paderborn" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Br_cke_ber_den_Rio_Arga.jpg" alt="Br&uuml;cke &uuml;ber den Rio Arga hinter der Casa Paderborn in Pamplona" width="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">5:45 Uhr, die Nacht ist zu Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Licht an, Marschmusik aus einem blechernen Lautsprecher, Waschen, Z&auml;hneputzen, raustreten zum Fr&uuml;hst&uuml;ck. Hier herrscht Ordnung, hier ist was los.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin kaputt. Diese Nacht hat mehr geschlaucht als die letzten 100 km zusammen. Wenn ich nicht so m&uuml;de w&auml;re, k&ouml;nnte ich sogar froh seien endlich aufzustehen um die Ger&auml;usche und Ger&uuml;che hinter mir zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fr&uuml;hst&uuml;ck und der Morgenablauf sind hier generalstabsm&auml;&szlig;ig organisiert aber ausgesprochen herzlich. Ich sitze noch mit Hubert, dem freiwilligen Hospitalero des Hauses am Tisch und verlasse dann als einer der letzten gegen 6:30 Uhr die Casa Paderborn.</p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Calle Mayor in Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Calle_Mayor_in_Pamplona.jpg" alt="Calle Mayor in Pamplona" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich freue mich, es geht heute wieder in die Berge. Ungef&auml;hr 14 km bergauf, &uuml;ber einen Pass, dann 4 km teilweise steil bergab und danach weitere 7 km immer gem&uuml;tlich hoch und runter. Warum tue ich das &uuml;berhaupt? Und wie kann man sich bei dieser Vorstellung freuen? Keine Ahnung, ich tu`s eben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich liebe die Berge und die Stadt kann ich mir sp&auml;ter noch ansehen, also einfach quer durch Pamplona, vorbei an der Universit&auml;t und schon sehe ich in der Ferne die Berge das&nbsp; Puerto del Perd&oacute;n mit seinen 40 m&auml;chtigen Windr&auml;dern. Man nennt diesen Bergr&uuml;cken den Weg der Winde und tats&auml;chlich pfeift es dort oben m&auml;chtig.</p>
<p style="text-align: justify;">Es regnet. Also Rucksack ab, Jacke an,&nbsp;Regenschutz &uuml;ber den Rucksack, Rucksack wieder auf. Ich schwitze. Regen h&ouml;rt auf, Rucksack ab, Jacke aus, Regenschutz wieder einpacken. T-Shirt ist nass, der Wind bl&auml;st, mir ist kalt und auf dem Berg wird&rsquo;s noch k&auml;lter.</p>
<p style="text-align: justify;">I<img style="float: right; margin: 8px;" title="Buen Camino Pamplona Irun" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Buen_Camino_Pamplona_Irun.JPG" alt="Buen Camino Pamplona Irun" height="300" />ch&nbsp;laufe ein St&uuml;ck mit G&uuml;nter, der hat es aber irgendwann eilig und ich lasse ihn ziehen.&nbsp;Ein St&uuml;ck weiter treffe ich ein junges P&auml;rchen aus Irland. Wir verstehen uns sofort pr&auml;chtig und die Beiden haben angeblich noch nie so eine Hitze erlebt. Nun ich muss zwar zugeben, dass inzwischen die Sonne z&ouml;gerlich an den Wolken vorbeiblinzelt, aber der Wind bl&auml;st kr&auml;ftig &uuml;ber den Pass. Da kann ich den Beiden nur viel Spa&szlig; in der <a title="Mesete, spanische Hochebene" href="http://www.spanien-bilder.com/lexikon/meseta.htm" target="_blank">Meseta</a> w&uuml;nschen. Dort erwartet sie dann 3 Wochen lang Hitze, Staub und Trockenheit. Die werden sich noch nach dem heutigen Tag zur&uuml;cksehnen.</p>
<div>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Pass Puerto del Perd&oacute;n treffe ich wieder G&uuml;nter. Direkt oben auf dem Berg steht ein Spanier mit einem alten Auto und verkauft Kaffee. Der hat wirklich Sinn f&uuml;r Humor und Gesch&auml;ft. Wir machen Fotos und beschlie&szlig;en, den Abstieg nach Uterga gemeinsam zu meistern. Die Strecke ist steil, steinig und hart. Meine Knie&nbsp; schmerzen bei jedem Schritt &uuml;ber das Ger&ouml;ll.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird deutlich w&auml;rmer und wir erreichen Uterga am Nachmittag.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ortsausgang genehmigen wir uns in einer Art Biergarten eine Abk&uuml;hlung und ich buche das erste freie Bett.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin angekommen!!! &ndash; Eigentlich ist mein Weg jetzt hier zu Ende &ndash;</p>
<img style="float: left; margin: 8px;" title="Passh&ouml;he Puerto del Perdon" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Passhoehe_Ruerto_der_Perdon.JPG" alt="Passh&ouml;he Puerto der Perdon bei Pamplona" height="250" />
<p style="text-align: justify;">Aber G&uuml;nter, Doris und Helga bequatschen mich, sie noch bis nach Puente la Reina zu begleiten, denn an diesem historischen Ort treffen die beiden Pilgerwege, der Argonesische Weg und der Navarrische Weg zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind noch knapp sieben Kilometer und die Nachmittagssonne muss mir schon so viel geschadet haben, dass ich zusage. Ich bin heute schon fast 20 km &uuml;ber den Pass gelaufen und f&uuml;r mich sind das jetzt nochmal 14 durch die inzwischen aufsteigende Hitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Weg wird lustig, wir quatschen und l&auml;stern &uuml;ber Brasilianer, Schweden und Italiener, die uns heute begegnen. Ich bin erleichtert, habe keinerlei Druck mehr und kann die Umgebung genie&szlig;en. Am Ortsrand von <a title="Puente la Reina" href="http://www.turismonavarra.es/deu/organice-viaje/recurso.aspx?o=2523" target="_blank">Puente la Reina</a> verabschieden wir uns und ich w&uuml;nsche den Dreien einen erfolgreichen Weg nach Santiago de Compostella mit der Bitte, alle von mir zu gr&uuml;&szlig;en, die ich in den letzten Tagen kennen lernen durfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die lustige Truppe schickt mir die besten W&uuml;nsche mit zur&uuml;ck und ich soll Deutschland von Allen gr&uuml;&szlig;en.</p>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r den R&uuml;ckweg brauche ich genau eine Stunde, denn hinter mir braut sich ein m&auml;chtiges Sommergewitter zusammen. Unterwegs treffe ich noch Heidi und Bernd aus Berlin, die ich gestern in Pamplona kennen gelernt hatte. Wir verabschieden uns hastig und doch &uuml;beraus herzlich und es geht weiter zur&uuml;ck &uuml;ber Obanos und Eunate nach Uterga.</p>
<img style="float: right; margin: 8px;" title="Tor in Obanos nach Puente la Reina" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Obanos_nach_Puente_la_Reina.jpg" alt="Tor in Obanos nach Puente la Reina" width="300" />
<p style="text-align: justify;">Inzwischen sitze ich wieder im Biergarten auf der Veranda und trinke ein San Miguel Grande. Schon wieder Bier, aber der Saft hat bei der Hitze nur noch geklebt. Da kommen meine zwei Australierinnen, die beiden Schwestern Ann und Verena. Sie checken auch hier ein. An meinem Tisch sitzt schon eine &ndash;na &ndash; &Ouml;hhsterreicherin.</p>
<p style="text-align: justify;">&bdquo;Noa, - i kuam need aus Eesderreich, - i kuam aus Needereesderreich.&ldquo; Ah, ja. Dann h&auml;tten wir das auch gekl&auml;rt. Und wo immer das auch zu liegen scheint, es muss unheimlich weit weg sein, so wie sie spricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Darauf gesellen sich gleich noch zwei nette Holl&auml;nderinnen. &bdquo;Where are you from? From Germany? From which Town&nbsp; of Germany you come?&ldquo; Na jetzt reichts mir aber: &bdquo;Which Towns of Germany you know?&ldquo; Ich blicke in fragende Gesichter. Auf einer selbst gemalten Karte zeichne ich die St&auml;tten meines Wirkens und Lebens ein und die beiden sind begeistert. Sie kommen aus Amsterdam. Da kann ich auch mitreden, denn dort war ich schon und so erz&auml;hlen wir &uuml;ber die Krachten und Schiffe und viel zu kleinen H&auml;user in Amsterdam.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Italiener kommt und meint &bdquo;Germany is beautiful. I love it!&ldquo; Das hatten wir doch alles schon einmal, ich bin genervt und frage ihn: &bdquo;Did you like to live theire?&ldquo; Und er antwortet genauso ehrlich, wie erstaunt: &bdquo;No!&ldquo;.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen zieht ein ordentliches Gewitter auf. Es regnet in Str&ouml;men und die Pl&auml;tze auf der Veranda werden eng.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich versorge noch meine Blasen an den F&uuml;&szlig;en, unter dem Pflaster kommt mir ein unangenehmer Geruch von rohem Fleisch entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgen muss ich wieder zur&uuml;ck &uuml;ber den Pass Puerto del Perd&oacute;n.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 5" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-5/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 5</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a title="Jakobsweg Tag 7" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-7/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 7</a></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 05 Aug 2011 14:56:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 5]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-5/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">29.05.2011 Zubiri - Larrasoana - Trinidad de Arre - Burlada - Pamplona</span></h2>
<p style="text-align: justify;">Ich fr&uuml;hst&uuml;cke um 7:00 Uhr, habe relativ gut geschlafen, es gibt Toast, Marmelade und M&uuml;sli. Noch einen Kaffee in gem&uuml;tlicher Runde, die Leute sind heute alle erstaunlich gut drauf. Smalltalk schon am fr&uuml;hen Morgen, frisch rasiert und voller Elan, nichts ahnend, was wohl der Tag mit sich bringen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="&Uuml;ber die Berge nach Pamplona" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/_ber_die_Berge_nach_Pamplona.jpg" alt="&Uuml;ber die Berge nach Pamplona" />Der Weg nach Pamplona gestaltet sich weit aus schwieriger, als geplant. Es ist unglaublich hei&szlig;, mir l&auml;uft das Wasser an Stellen, die ich hier lieber nicht nennen m&ouml;chte.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar haben die n&auml;chsten Orte kaum H&ouml;henunterschiede, aber zwischendurch geht es immer wieder steil bergauf und wieder bergab. Das schlaucht. Und dazu diese Hitze. Hatte ich eben noch was von Elan geschrieben?</p>
<p style="text-align: justify;">Nach ein paar Kilometern erreiche ich eine Kl&auml;rstelle f&uuml;r Industrieabw&auml;sser. Sieht wirklich sehr appetitlich aus. Darunter flie&szlig;t ein Fluss. Kurz darauf steht ein Angler im Flussbett, ich hoffe, der isst das nicht, was er da eventuell f&auml;ngt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich brauche unbedingt Wasser, habe heute fr&uuml;h vergessen, meine Flaschen zu f&uuml;llen, es ist unheimlich hei&szlig;. Zu meinem Pech haben heute alle L&auml;den geschlossen. Es ist Sonntag und am n&auml;chsten Brunnen steht doch tats&auml;chlich &bdquo;Agua Potable&ldquo; &ndash; Trinkwasser -, aber nach der Kl&auml;ranlage w&uuml;nsche ich hier nur guten Appetit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach weiteren 5 Kilometern gibt es wieder einen Brunnen und hier stehen nun die 25 Italiener, die mir schon den ganzen Morgen auf den Keks gehen und f&uuml;llen ihre Flaschen. Also beschlie&szlig;e ich (v&ouml;llig rational, wie ich nun mal bin) weiterzugehen. Prima Entscheidung, der n&auml;chste Ort ist 14,3 Kilometer entfernt. Ich bin fertig. Ich habe das Gef&uuml;hl zu dehydrieren. Wie im Nebel schleppe ich mich die staubige Strecke entlang und beginne mich und den Tag zu verfluchen, an dem ich auf die bl&ouml;de Idee kam, die Pyren&auml;en zu &uuml;berqueren.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte ich in diesem Leben doch noch einmal Urlaub bekommen, dann fliege ich ans Meer und sitze gem&uuml;tlich an der Bar. Vermutlich sitzen links und rechts neben mir M&auml;dels mit 2 Apfelsinen im Haar und an den H&uuml;ften Bananen. Fantasiere ich schon?</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Siesta bei Trinidad" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Siesta_bei_Trinidad.jpg" alt="Siesta bei Trinidad" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach weiteren ca. 6 Kilometern eine Fata Morgana. Da sitzen pl&ouml;tzlich, wie soll es anders sein, 3 gut gelaunte &Ouml;sterreicherinnen am Rand. Ich bekomme Wasser gereicht und trinke wie ein 50 Liter Kamel. Zwar f&uuml;hle ich mich nun nicht mehr durstig, doch mein K&ouml;rper nimmt mir das hastige Trinken offenbar &uuml;bel und reagiert heftig auf den K&auml;lteschock mit str&ouml;menden Schwei&szlig;ausbr&uuml;chen um die K&ouml;rpertemperatur zu senken. Erst Austrocknungsgefahr, jetzt Hochwasser. Ich klebe. Wenn jetzt wenigstens ein L&uuml;ftchen wehen w&uuml;rde, dann k&ouml;nnte die Wasserverdunstung mich abk&uuml;hlen, aber nix. Da waren die Regentage vorher in den Bergen eigentlich doch angenehmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir beschlie&szlig;en, gemeinsam bis nach Trinidad de Arre zu laufen, um uns dann zu st&auml;rken.&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg dorthin geht es vorbei an gelb bl&uuml;henden Ginsterhainen und es riecht atemberaubend intensiv. Das hebt meine Stimmung.</p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Der Duft von Ginster" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Der_Duft_von_Ginster.jpg" alt="Der Duft von Ginster" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Trinidad de Arre ist heute Vorkommunion und die Stadt gleicht einem bunten Volksfest. Kinder sind feierlich gekleidet und wir sitzen auf der Plaza Mayor, strecken die m&uuml;den Beine unter den wackeligen Plastiktisch und genie&szlig;en Cafe con Leche mit warmen Bocadillos und Ei.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es &uuml;ber Burlada weiter nach Pamplona und ich erhasche das letzte Bett in der <a title="Casa Paderborn" href="http://jakobusfreunde-paderborn.eu/Casa_Paderborn/Bilder.html" target="_blank">Casa Paderborn</a>. Die wird zur Zeit betrieben von &bdquo;Oberregierungsrat&ldquo; Hubert und der &bdquo;Oberlehrerin&ldquo; Dorothea. Ich bekomme eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Einweisung in die Verhaltensregeln des Hauses und eine Schlafstelle zugewiesen. Nachdem sich die Oberlehrerin beim Oberregierungsrat r&uuml;ckversichert hat, ob er mir auch richtig erkl&auml;rt hat, wie ich mich hier zu verhalten habe, kontrolliert sie es lieber nochmal selbst und macht mich darauf aufmerksam, dass ich zuerst meinen Schlafsack auf dem Nachtlager auszubreiten habe und der Rucksack immer auf dem Boden stehen bleiben muss, damit sich keine Keime verbreiten. Wirklich lieb gemeint, aber ich habe mich bereits einer Ganzk&ouml;rperrasur unterzogen und ich verspreche Euch, ich hatte schon Besuch von s&auml;mtlichen Krabbeltierchen und es juckt mich am ganzen K&ouml;rper. Aber so, wie ich rieche, verziehen sich die Viecher bestimmt bald von alleine.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lerne G&uuml;nter, einen Dortmunder und Gisela, eine Berlinerin kennen und wir beschlie&szlig;en, die Stadt zu erkunden.</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Br&uuml;cke nach Trinidad de Arre" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Br_cke_nach_Trinidad.jpg" alt="Br&uuml;cke nach Trinidad de Arre" width="350" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Placa del Castillo gibt es Platos mit Fleisch, Reis, Salat und Rotwein. Ich muss zugeben, die Spanier verstehen es, zu leben. Der Abend wird sch&ouml;n, wir vertilgen noch eine Flasche Vino Tinto im Garten der <a title="Casa Paderborn" href="http://jakobusfreunde-paderborn.eu/Casa_Paderborn/Bilder.html" target="_blank">Casa Paderborn</a> und tauschen unsere Geschichten unter wildfremden Menschen aus. Zu Hause w&uuml;rde ich so etwas nie machen, aber hier bin ich mir mit Menschen nahe, ohne sie zu kennen, komisch und sch&ouml;n.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nacht ist grauenvoll. Ich habe noch niemals jemanden geh&ouml;rt, der lauter schnarchen kann, als ein Abrissbagger und gleichzeitig ger&auml;usch- und geruchsintensive Darmgase abgeben kann, dass die &ouml;rtliche Biogasanlage die ganze Stadt in der Nacht hell erleuchten k&ouml;nnte. Ich liege am ge&ouml;ffneten Fenster, das hat aber auch keinen Sinn, denn die warmen Abgase des Mitl&auml;ufers versuchen an mir vorbei ins Freie zu kommen. Offensichtlich ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und drau&szlig;en nicht gro&szlig; genug, denn sie ziehen sehr, sehr langsam und gem&uuml;tlich vor&uuml;ber.</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der Ger&uuml;che und Ger&auml;usche im Raum ist das Quaken der Fr&ouml;sche im Teich hinter dem Haus eine wahre Erholung! Ich bin m&uuml;de, kaputt, genervt und kann nicht schlafen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 4" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-4/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 4</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <a title="Jakobsweg Tag 6" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-6/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 6</a></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:39:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 4]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-4/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium; color: #ff0000;">28.05.2011 Roncesvalles - Burguete - Espinal - Viscarret - Linzoain - Zubiri</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="Zubiri Tollwutbr&uuml;cke" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Zubiri_Tollwutbr_cke.jpg" alt="Zubiri Tollwutbr&uuml;cke" />Es ist jetzt 18:00 Uhr, ich sitze am traumhaften Fluss von Zubiri an der Br&uuml;cke &bdquo;Puente de la Rabia&ldquo;. Das bedeutet &bdquo;die Tollwutbr&uuml;cke&ldquo; und die Einheimischen behaupten, dass es reicht, die Br&uuml;cke dreimal zu unterqueren, um von Tollwut geheilt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">So w&uuml;tig bin ich heute nicht und so gen&uuml;gt es mir, am schattigen Ufer ein Pl&auml;tzchen zu suchen und meine Tagesereignisse zusammenzufassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute Morgen habe ich richtig gut ausgeschlafen und bin erst 7:45 Uhr los zum Abstieg nach Burguete. Das Wetter ist sch&ouml;n, aber auf &uuml;ber 1000 Meter H&ouml;he&nbsp;noch empfindlich kalt. Ich habe h&ouml;llische Schmerzen in den F&uuml;&szlig;en, rede mir aber ein, dass beim Abstieg ja andere Stellen belastet werden als beim Aufstieg. Ich laufe allein und das ist gut so. Das ist mein Weg und den will ich jetzt nicht teilen. Unterwegs treffe ich meine beiden Australierinnen, die Schwestern Ann und Verena von gestern Abend. Die haben so gute Laune, da k&ouml;nnte ich neidisch werden. Sie freuen sich &uuml;ber Regen, das Gr&uuml;n, die W&auml;lder, den Geruch von Ginster, es scheint mir fast, die k&auml;men aus Bitterfeld und h&auml;tten noch nie einen gr&uuml;nen Wald gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Pilgerweg von Burguete nach Espinal" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pilgerweg_von_Burguete_nach_Espinal.jpg" alt="Pilgerweg von Burguete nach Espinal" />Fr&uuml;hst&uuml;ck gibt es nach 4 km im &Ouml;rtchen Burguete und schon &uuml;berrumpelt mich wieder die spanische Mentalit&auml;t. Ich zahle mein bescheidenes Mal mit einem 10 Euro Schein und bekomme 2,25 Euro zur&uuml;ck. Beim Fr&uuml;hst&uuml;cken beobachte ich die anderen Leute und komme zu dem Entschluss, dass die niemals f&uuml;r dieses Gericht 7,75 gezahlt haben. Also gehe ich zur vermeintlichen Chefin des Hauses und frage, was denn ein Caf&eacute; con Leche und ein St&uuml;ck Schokokuchen kostet. 2,75 ist die verbl&uuml;ffende Antwort. Umst&auml;ndlich versuche ich ihr im lauten und vollen Laden zu erkl&auml;ren, dass ihr Kollege mir eben 7,75 daf&uuml;r abgenommen hat und pl&ouml;tzlich finde ich mich in einem Geschrei zwischen Kunden, der Chefin, dem Kellner und ich schein der Mittelpunkt dieser Aufregung zu sein. Die Sache wird mir schon langsam peinlich, ich habe das Gef&uuml;hl, die holen hier gleich die Feuerwehr, um die Gem&uuml;ter wieder abzuk&uuml;hlen, als die Chefin zur Kasse geht, mir 5 Euro gibt und mir gestikulierend zu verstehen gibt, dass es noch fr&uuml;h am Morgen ist und der junge Angestellte noch m&uuml;de im Kopf sei.</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Abstieg nach Zubiri" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Abstieg_nach_Zubiri.jpg" alt="Abstieg nach Zubiri" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich ziehe weiter und es geht durch wundersch&ouml;ne W&auml;lder und &uuml;ber Berge in einem st&auml;ndigen Auf und Ab schlie&szlig;lich in das &Ouml;rtchen Viscarret. Dort treffe ich wieder einmal einen &Ouml;sterreicher. Die scheinen hier in der &Uuml;berzahl zu sein. Er selbst macht den Eindruck, als h&auml;tte er das Leben pers&ouml;nlich erfunden, sitzt bereits beim dritten Kaffee, l&auml;dt mich zu noch einem ein, hat keinerlei Eile und erz&auml;hlt mir, dass er aus Vorarlberg kommt und ich zum Skifahren nicht mehr nach Tirol fahren soll. Sie spielten mir dort nur die heile Bergwelt vor und in Wirklichkeit wollen die uns Touristen &uuml;berhaupt nicht. Ich muss sagen, mir gef&auml;llt dieses Spiel bis jetzt ganz gut. Wir unterhalten uns noch ganz nett und ich ziehe weiter zur&nbsp;Passh&ouml;he del Erro. Hier findet man die lang gestreckten Felsen Pasos de Rold&aacute;n, welche der Gr&ouml;&szlig;e nach der Schrittl&auml;nge des Helden Roland entsprechen sollen. Sollte der Fu&szlig;geruch gehabt haben, dann k&ouml;nnte das bei diesen Ma&szlig;en ganze V&ouml;lkerst&auml;mme ausgerottet haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Passh&ouml;he von Erro" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Passh_he_von_Erro.jpg" alt="Passh&ouml;he von Erro" />Von nun an geht es nur noch bergab nach Zubiri. Es ist inzwischen wahnsinnig hei&szlig; und so g&ouml;nne ich mir eine Pause unter einem Baum mit Panoramablick. Eine kleine St&auml;rkung aus dem Rucksack und meine Gedanken lasse ich mit dem leichten Wind in den Baumwipfeln ziehen. Ich nutze die Gelegenheit um ganz zu entspannen und Platz f&uuml;r neue Ideen und Inspirationen zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">W&auml;hrend meiner Arbeit habe ich viel mit Gestaltung zu tun. Leider vergessen die meisten Leute, dass es nicht um die Gestaltung an sich geht, sondern es geht immer um die Menschen, f&uuml;r die es gilt, eine Atmosph&auml;re zu schaffen. Dabei ist es v&ouml;llig egal, ob im Privatbereich, im Konzertsaal, in der Montagehalle oder im B&uuml;ro. Ich habe mir das Thema: &bdquo;Erst der Mensch, dann das Produkt.&ldquo; zum Leitmotiv meiner Arbeit gemacht und dieser Weg hilft mir dabei, die Dinge unabh&auml;ngig von Zw&auml;ngen und vorgefertigten Meinungen zu betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich genie&szlig;e die Ruhe, die Farben, das Spiel des Lichtes, betrachte Berge, scharfkantige Felsen, weiche Flussl&auml;ufe und beobachte die Menschen. Wenn ich in Pamplona bin, werde ich mir Zeit nehmen mich mit der Architektur der Stadt vertraut zu machen, dort gibt es jede Menge interessante Geb&auml;ude aus verschiedenen Epochen zu sehen. Ich teile den Tagesablauf in die drei Bereiche Konzentration, Kommunikation und Regeneration ein. Das kann man auf alles &uuml;bertragen und jeder wird sich in diesen drei Bereichen wiederfinden. Wenn ich diese Bereiche nun mit entsprechenden Farben und Materialien gestalte, dann ist es m&ouml;glich, f&uuml;r jeden Menschen die f&uuml;r ihn richtige Atmosph&auml;re zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schluss mit dem Abschweifen, ich habe f&uuml;r heute Nacht noch kein Lager. Der weitere Abstieg ist anstrengend und ich treffe zwei nette Einheimische. Sie erkl&auml;ren mir, dass sie sich nun entschlossen h&auml;tten auch einmal die Pyren&auml;en zu &uuml;berqueren und beschreiben mir den Unterschied zwischen der spanischen und der baskischen (Ihrer Heimatsprache). Ich verstehe nur so viel, dass baskisch einfacher ist als spanisch und die Basken einen sehr gro&szlig;en Nationalstolz haben. Na die m&uuml;ssen es ja wissen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Tollwutbr&uuml;cke von Zubiri" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Tollwutbr_cke_von_Zubiri.jpg" alt="Tollwutbr&uuml;cke von Zubiri" />Auf der Br&uuml;cke nach Zubiri empf&auml;ngt mich strahlend Sonnenscheinchen Bine. Ich glaube die schickt mir der Himmel (oder das Licht). Sie erz&auml;hlt mir, dass es im ganzen Ort keine Betten mehr gibt und sie mir noch eines reserviert hat. Bett 103. Also checke ich ein. Es gibt sogar Duschen, saubere Toiletten und ein Men&uuml;. Ich lehne dankend das Essen ab und gehe zur Alimentation. Dort ist zwar offen, aber keiner da. Also nehme ich mir die ausgepreisten Sachen aus dem Regal, lege das Geld auf den Tresen und jetzt sitze ich am Fluss und mache Siesta.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Leben ist sch&ouml;n. Im eiskalten Wasser baden die ganz mutigen Wanderer, vielleicht hat das etwas mit der Tollwut zu tun. Ich g&ouml;nne mir ein Bad bis zu den Knien und habe Angst, dabei auf den glitschigen Felsen abzurutschen. Zu viele Leute haben hier einen Fotoapparat dabei und ich habe keine Lust, morgen auf dem Titelblatt der Lokalzeitung zu erscheinen. Sp&auml;ter hole ich mir noch ein k&uuml;hles Bier aus der Bar und verbringe den Abend am Fluss. Inzwischen hat sich hier eine Gruppe Pferde mit ihren Fohlen zum Baden eingefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Abendsonne spiegelt sich im kristallklaren Wasser. Wo ist meine Kamera?</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 3" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-3/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 3</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<a title="Jakobsweg Tag 5" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-5/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 5</a></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:05:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 3]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-3/</link>
      <description><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;">27.05.2011 Huntto - Orisson - Roncesvalles <br /></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Der gestrige Abend war gro&szlig;artig.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">In der Pilgerherberge wurde der Wintergarten zum Speisetempel umgebaut und 40 Leute wundervoll bewirtet. Es war wie eine riesen Party mit lauter fremden Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Aperitif gab es einen Lik&ouml;r, dann Suppe, sp&auml;ter Schlachteplatte mit Baguette, dann Schnitzel mit Bohnen und zum Schluss K&auml;sespezialit&auml;ten. Dazu Wasser und Wein. Jetzt wei&szlig; ich, was die Franzosen unter Essen verstehen.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Pyren&auml;en im Nebel" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pyren_en_im_Nebel.jpg" alt="Pyrem&auml;en im Nebel" /></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Sp&auml;ter haben Hans und Franz aus Niedersachsen, Schorsch aus M&uuml;nchen, Bine die &Ouml;sterreicherin und ich noch eine weitere Flasche Vin Rouge genossen, bis ein Franzose kam und sich beschwert hat, das wir zu laut feiern.</p>
<p style="text-align: justify;">Normalerweise w&uuml;rde ich hier Pseudonyme&nbsp; verwenden, aber das glaubt mir sowieso keiner, dass ich Hans, Franz und Schorsch getroffen habe, die sehen auch noch so aus, wie sie hei&szlig;en und kommen zu Fu&szlig; aus Deutschland.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Heute Morgen bin ich schlecht gelaunt. Ich hatte zu Hause angerufen und das Wetter in den Bergen abgefragt. Die Prognose war 14&deg;C und sonnig, doch es regnet in Str&ouml;men.</p>
<p style="text-align: justify;">Bine, die &Ouml;sterreicherin, macht das anders: Sie sitzt auf ihrem Nachtlager, breitet die Arme aus und nimmt Kontakt zu ihrem Licht auf. Das sagt, heute wird sch&ouml;nes Wetter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hatte ich bereits erw&auml;hnt, dass es sch&uuml;ttet wie aus Kannen?</p>
<p style="text-align: justify;">Meine heutigen Mitstreiter beschlie&szlig;en, bereits um 6:00 Uhr aufzustehen und so sitzen wir schon 6:30 Uhr frisch rasiert und gek&auml;mmt am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch. Es wird gegenseitig Optimismus ausgeteilt, dass das Wetter bestimmt bald besser wird und so lasse ich mich &uuml;berrumpeln, so gegen 7:30 Uhr in die Berge aufzubrechen.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Fr&uuml;hst&uuml;ck ist sparsam aber gut und es gibt zu meinem Erstaunen keine Fr&uuml;hst&uuml;cksteller. Brote werden in der Luft geschmiert und ablegen kann ich nix.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so gehen wir im str&ouml;menden Regen zum ersten Aufstieg des Tages. 23 km bis Roncesvalles, dazwischen gibt es nur Berge, Ziegen und Wildpferde. Nach einer Stunde bin ich bis auf die Unterhose nass und der Regen l&auml;sst endlich nach. H&auml;tte ich doch blo&szlig; mal auf das Licht geh&ouml;rt. Der Weg ist glatt und matschig, am heiligen Brunnen Roland genehmige ich mir eine St&auml;rkung, dahinter erreiche ich <a title="Navarra" href="http://www.red2000.com/spain/region/2r-navar.html" target="_blank">Navarra</a>, die Grenze zu Spanien.&nbsp; Hier gibt es eine H&uuml;tte, in der bereits einige Schutz vor dem eisigen Wind suchen. Die Hardcore-Hiker aus Deutschland habe ich aus den Augen verloren und Bine trifft vor der H&uuml;tte einen &Ouml;sterreicher. Karl aus Bischofshofen. Er ist wie ich, schon einmal den Jakobsweg gegangen, hat nach 28 Jahren seine Ehefrau verlassen, das habe ich definitiv nicht vor, und l&auml;uft jetzt zum zweiten mal bis nach Santiago. Na mal sehen, was dem dann einf&auml;llt.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<h2><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Pyren&auml;enpass" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Pass_ber_die_Pyren_en.jpg" alt="Pass &uuml;ber die Pyren&auml;en" /></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Ich erreiche die Passh&ouml;he und nutze die Gelegenheit, die Anderen ziehen zu lassen. Dies ist jetzt mein Moment. Meiner ganz alleine.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bine versteht sich mit Karl pr&auml;chtig und die Gesellschaft von Lorenzo ist zwar angenehm, aber er textet mich die ganze Zeit auf Englisch zu und vermittelt mir das Gef&uuml;hl, ich sei auf einem Businesstripp. Das brauch ich jetzt nicht. Also &ouml;ffne ich jetzt das Geschenk, welches mir mein Schatz mit auf den Weg gegeben hat. Die Lampe hatte ich ja schon am Bahnhof gesehen, daran h&auml;ngt eine Packung mit der Aufschrift: &bdquo;Du bist etwas ganz Besonderes.&ldquo;, daran ein Schutzengel und darin eine Packung mit roten Fruchtgummiherzen. Ich steh auf dem Berg und muss heulen. Das ist mein Moment, mein ganz pers&ouml;nlicher Moment.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach ein paar Minuten der Entspannung kommt die Sonne raus. Die Welt ist so gut zu mir und ich mache mich auf den heutigen Abstieg nach Roncesvalles. Meine F&uuml;&szlig;e schmerzen f&uuml;rchterlich und ich habe an beiden Fersen offene Blasen von ca. 3 cm Gr&ouml;&szlig;e.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Sohn hat mir vor der Abreise gesagt: &bdquo;Pain is weakness, leaving the Body.&ldquo; &ndash; Schmerz ist Schw&auml;che, welche den K&ouml;rper verl&auml;sst. &ndash; Also bei&szlig;e ich die Z&auml;hne zusammen und lasse die Schw&auml;che mit Schmerzen aus meinem K&ouml;rper.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="margin: 8px; float: left;" title="Abstieg nach Roncesvalles" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Abstieg_nach_Roncesvalles.jpg" alt="Abstieg nach Roncesvalles" />Es dauert nicht lange, da sto&szlig;e ich im Hang wieder auf Bine und Karl und ich schmei&szlig;e beschwingt eine Runde Fruchtgummiherzen. Bine erkl&auml;rt mir ohne Umschweife, dass sie sich mit den roten Herzen im Handumdrehen verf&uuml;hren lassen w&uuml;rde. Ich f&uuml;hle mich und meine Fruchtgummiherzen geehrt, lasse den Satz unkommentiert im Wald stehen und beschlie&szlig;e, ihn zu nichts weiter zu nutzen, als in meinem kleinen Buch aufzuschreiben.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich ziehe weiter, erreiche bei sonnigem Wetter Roncesvalles (jaja, das Licht) und bekomme neben dem ber&uuml;hmten 180 Personen Schnarchsaal eine 4-Mann-Kabine. Das Leben ist sooo sch&ouml;n.<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"> <br /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Abendessen ist hier interessant. In Roncesvalles gibt es nur zwei Gastst&auml;tten und so bekommt man in der Touristeninformation einen Ausweis f&uuml;r das Essen um 19:00 Uhr oder um 20:30 Uhr. Ich sitze am Tisch mit Lorenzo, Karl, Bine, einem Studenten aus Hamburg, einem italienischen Geistlichen, der unter anderem sehr gut deutsch spricht und zwei quirligen Australierinnen, die Ende vierzig sind und ebenfalls erstaunlich gut mit uns auf deutsch kommunizieren. Ich bin &uuml;berrascht und sie erz&auml;hlen mir, dass sie gemeinsam mit ihren M&auml;nnern nach Europa gekommen sind und die jetzt gerade mit ihren Fahrr&auml;dern den Giro Italia fahren. Die haben Nerven.</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"><img style="margin: 8px; float: right;" title="Durch den Fluss nach Roncesvalles" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Durch_den_Fluss_nach_Roncesvalles.jpg" alt="Durch den Fluss nach Roncesvalles" /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Essen gibt es neben Wasser und Wein erst K&auml;se mit Baguette, dann einen Nudelauflauf, danach Fisch mit Pommes Frites und zum Abschluss Pudding. Ich glaube, das ist hier eine Mastkur. Bine gibt mir noch ihre Telefonnummer, die ich brav ins Handy einspeichere und nun kommt meine schwierigste Tagesaufgabe. Ich muss Lorenzo irgendwie klar machen, dass ich morgen unbedingt alleine laufen will. Also nutze ich die Chance, als die Starttermine und Strecken f&uuml;r morgen abgestimmt werden und fasse mir ein Herz. Lorenzo ist so erschrocken und erkl&auml;rt mir, dass ich doch sein Coach bin und er sich auf mich einstellen wird mit Aufstehen und Start und Tempo usw. Ich versuche ihm vergeblich zu erkl&auml;ren, dass ich ausschlie&szlig;lich mein eigener Coach bin und dies mein Weg und mein Tag ist. Er schaut mich traurig an und fragt dann v&ouml;llig zusammenhangslos: &bdquo;Did you have an Rendezvous with Bine?&ldquo; Das ist so absurd, das &uuml;bersetze ich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Geschockt von der Bl&ouml;dheit dieser Frage sage ich &bdquo;Ja&ldquo;, Lorenzo erkennt nun in mir, dem Sinnbild eines Deutschen, das Feuer eines italienischen Gigolos und von nun an ward er nicht mehr gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 2" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-2/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 2</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<a title="Jakobsweg Tag 4" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-4/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 4</a></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000; font-size: medium;"><br /></span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 19:53:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bistro Büro]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/bistro-buero/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="color: #008000;">Bistro B&uuml;ro</span><span style="color: #008000;">&nbsp;</span><span style="color: #008000;">&nbsp;</span></h2>
<h2><span style="color: #008000;"><img style="float: right; margin: 20px 8px;" title="Bistro B&uuml;ro" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/kin1.jpg" alt="" /></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ein leckeres Gericht in aller Ruhe in der Mittagspause genie&szlig;en und sich dabei auch noch gesund ern&auml;hren ist nur eine von vielen Herausforderungen, die an &bdquo;B&uuml;ro-Worker&ldquo; gestellt werden. Oft l&auml;uft es auf die immer gleichen belegten Br&ouml;tchen vom B&auml;cker oder das Fastfood vom Imbiss um die Ecke hinaus. Dass sich am Nachmittag der Hei&szlig;hunger auf S&uuml;&szlig;es einstellt, ist kein Wunder. Jetzt hat der Kosmos-Verlag mit<a href="http://samas.em.mpm-portal.de/go/u6o34tur/bfj29k1a"> &bdquo;Bistro B&uuml;ro&ldquo;</a> ein Kochbuch mit vielen Rezepten f&uuml;r kalte und warme Mahlzeiten herausgegeben. Die Fitmacher sollen mit wenig Aufwand am Abend vorbereitet werden k&ouml;nnen und dann im B&uuml;ro f&uuml;r die gesunde Ern&auml;hrung sorgen.</span></p>
<p>Wir haben uns inspirieren lassen und selbst ein eigenes B&uuml;ro-Rezept f&uuml;r das f&uuml;r Sie gefunden:</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Pfirsichsalat f&uuml;r 4 Portionen</span></p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 20px 8px;" title="Pfirsichsalat f&uuml;r 4 Personen" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/kin2.jpg" alt="" /><span style="color: #99cc00;">1 Kopf gr&uuml;ner Salat</span> und <span style="color: #99cc00;">1 Kopf Fris&eacute;esalat</span> putzen, in mundgerechte St&uuml;cke zupfen und gr&uuml;ndlich unter flie&szlig;endem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. <span style="color: #99cc00;">3 EL Pfirsichessig</span> mit <span style="color: #99cc00;">5 EL Oliven&ouml;l </span>und <span style="color: #99cc00;">Salz</span> und <span style="color: #99cc00;">Pfeffer</span> gut verr&uuml;hren. Die Salatbl&auml;tter in eine gro&szlig;e Sch&uuml;ssel geben und mit der Salatso&szlig;e mischen. <span style="color: #99cc00;">1 gro&szlig;en Pfirsich</span> waschen, entsteinen, in Scheiben schneiden und die Scheiben vierteln. <span style="color: #99cc00;">20 schwarze Oliven</span> (ohne Kern) mit den Pfirsichst&uuml;cken &uuml;ber den Salat streuen.</p>
<p>Wir w&uuml;nschen Guten Appetit!</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Jul 2011 15:06:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[U 23 Rundfahrt]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/u23-rundfahrt/</link>
      <description><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><span style="font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif; color: #0000ff;">Das Fest zur Internationalen U23 Radrundfahrt </span></h2>
<h3 style="text-align: center;"><span style="font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Kahlaer Vereine und Gewerbebetriebe stellen sich vor </span></h3>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Das Radteam von B&amp;S B&uuml;ro-Systeme GmbH Kahla" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Radteam_B_S_Buerosysteme_Kahla.JPG" alt="Das Radteam der B&amp;S B&uuml;ro-Systeme GmbH in Kahla" width="350" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach langer, intensiver Vorbereitung war es am Samstag, den 18.06.2011 endlich soweit. Das hochkar&auml;tige Nachwuchsradrennen, wo sich viele internationale Talente f&uuml;r Radprofi-Vertr&auml;ge empfehlen wollen, machte erstmals Station in Kahla. Das Gewerbegebiet "Camisch" war Start- Durchfahrts- und Zielort der Etappe.</p>
<p style="text-align: justify;">Als unser Mitglied des Th&uuml;ringer Landtages Wolfgang Fiedler p&uuml;nktlich 12:00 Uhr die Fahrer in der Funktion des Schirmherres auf die l&auml;ngste Etappe der Rundfahrt schickte, war bereits entlang der Festmeile emsiges Treiben. Die Spiel-, Spa&szlig;- und Unterhaltungsstrecke begann beim Autohaus Riese mit Begr&uuml;&szlig;ungsgetr&auml;nken, Tombola und Ausstellung. Im weiteren Verlauf konnten sich die zahlreichen Besucher sportlich bet&auml;tigen, mit Essen und Trinken st&auml;rken, die Kinder auf der Spielstra&szlig;e unterhalten lassen und das bunte B&uuml;hnenprogramm genie&szlig;en. Ein weiteres Highlight war das Mountainbike-Rennen des Team Saalerad. Auch Kleider- und Flohm&auml;rkte sowie verschiedene Gewinnspiele unserer Gewerbetreibenden und Vereine wurden aktiv genutzt. Trotz des d&uuml;steren Himmels, der Schirmherr versprach, den Regen in den Wolken zu belassen, schien auf grund der ca. 3.000 Zuschauer den ganzen Tag im Camisch Kahla die Sonne. An dieser Stelle m&ouml;chte sich das Organisationsteam ganz herzlich bei den etwa 130 aktiven Helfern bedanken. Schlie&szlig;lich waren alle vollkommen uneigenn&uuml;tzig im Einsatz. Die gesamten Einnahmen in H&ouml;he von &uuml;ber 2.000,00 &euro; werden im Kahlaer Freibad investiert. Damit hat sich die ganze Anstrengung gleich doppelt gelohnt. Das aufgebaute Netzwerk aus Vereinen und Gewerbetreibenden zum Wohle der Einwohner in Kahla soll nat&uuml;rlich weiterleben und kann von allen aktiv genutzt werden. Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag mit einer stimmungsvollen Veranstaltung mit der Band <a title="Biba und die Butzem&auml;nner" href="http://bi-ba.de/cms/index.php?view=category&amp;catid=218&amp;option=com_joomgallery&amp;Itemid=64" target="_blank">BiBa &amp; die Butzem&auml;nner </a>im Festzelt auf dem Gel&auml;nde der Fa. Hochstein. Besonderer Dank geht an die Ausrichter: - F&ouml;rderverein Friedensschule e.V. - F&ouml;rderverein Altstadtschule e.V. - F&ouml;rderverein Leuchtenburggymnasium e.V. - F&ouml;rderverein der Siegfried Schaffner Schule - Kita Tranquilla Trampeltreu - Kita M&auml;rchenland - JC Screen - F&ouml;rderverein Leuchtenburg e.V. - Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. - Seesportverein Kahla e.V.&nbsp; - SV Kahla 1910 e.V. - Team Saalerad - Karnevals Club Dohlensteen e.V. - Wing Chun Kun Fu - Kinderkleidermarkt - Gewerbegemeinschaft Kahla - Rassekanninchenz&uuml;chter e.V. - T&auml;glich Brot Insel. Dank auch an die Gewerbetreibenden und Firmen, die das Fest mit Geld- und Sachspenden und / oder mit aktiver Teilnahme unterst&uuml;tzten: - Griesson de Beukelaer - Sparkasse in Kahla - Fa. Kirsch Pr&auml;zissionsfertigung - Reiseb&uuml;ro Sch&ouml;nfeld - Elektrofirma Heumann, Herr Stephan Fuchs - E.on - Autohaus Reichstein und Opitz - Volksbank Saaletal e.G. Filiale Kahla - Wohnbaugesellschaft Kahla - Radhaus Ronny F&ouml;rster - Fitness-Studio Balance - Fleischerei Lippmann - REWE Markt Dietzel - Modehaus Koch - Fa. Krug (Blumen) - Hin-und Weg- Reiseeck - Kuchenb&auml;ckerei Stephanie Kurze. Unser Dank gilt nat&uuml;rlich allen Firmen im Gewerbegebiet, die uns Platz, Strom, Wasser und Geduld geschenkt haben. - B&amp;S B&uuml;ro-Systeme GmbH - Naturstein Jacobi - Autohaus Riese, Stieler-Gruppe - Autohaus D&uuml;nkel - MFT Mobilfunktechnik - Ibismed - Fa. Panek - Staplerservice Jena - NTI Kahla. Die Veranstalter bedanken sich besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr Kahla unter Leitung von Brunhilde Reich und Steve Ringmayer sowie bei den flei&szlig;igen M&auml;nnern und Frauen des Kahlaer Bauhofes. Das Organisationsteam w&uuml;nscht sich in Zukunft weiter so eine erfolgreiche Zusammenarbeit zur St&auml;rkung des Zusammenhaltes in unserer Stadt. Eine sch&ouml;ne Urlauszeit w&uuml;nscht allen Kahlaern Euer Org-Team http://www.ja-zu-kahla.de</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 14:18:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jakobsweg Tag 2]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-2/</link>
      <description><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><span style="font-size: medium;"><br />26.05.2011 Paris - Bayonne -&nbsp;Saint Jean Pied de Port - Huntto</span></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">6:30 Ankunft in Bayonne.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg hierher habe ich das Meer und Schiffe im Hafen gesehen. Ich wollte doch in die Pyren&auml;en. Jan, wo schickst Du mich schon wieder hin?</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fr&uuml;hst&uuml;cken im Bahnhofsrestaurant und treffen den ersten deutschen Pilger. Der ist gestern Abend angereist, hat den Zug nach Saint Jean Pied de Port&nbsp; verpasst und die Nacht auf den Stufen am Bahnhofsvorplatz verbracht. Na wenn das kein Start ist.</p>
<p><img style="float: right; margin: 8px;" title="Sait Jean Pied de Port Bahnhof" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0722.jpg" alt="Sait Jean Pied de Port Bahnhof" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Bummelzug geht es dann nach Saint Jean Pied de Port, am Fu&szlig;e der Pyren&auml;en. So eine Strecke h&auml;tte man in Deutschland l&auml;ngst stillgelegt. Am Bahnhof angekommen geht es quer durch die Stadt zum Pilgerb&uuml;ro. Hier gibt es den ersten Stempel in das Credencial del Peregrino und die Auskunft, dass es wegen des schlechten Wetters in den Bergen keine freien Betten mehr gibt. Ich mache mich trotzdem auf den Weg und verlasse die Stadt durch das alte Tor in Richtung Pyren&auml;en.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt sitze ich hier in dieser eigentlich wundersch&ouml;nen Alberge Saint Michel und es regnet. Normalerweise wollte ich noch 3 km weiter, aber man hat mir gesagt, dass es in Orisson nur Zelte gibt und alles belegt ist. Au&szlig;erdem ist der Nebel so dicht, dass man den Weg nicht mehr sieht. Es ist erst 15:00 Uhr, eigentlich kein Problem um noch ein St&uuml;ck zu gehen, aber bis Roncesvalles sind es noch 23 km und &uuml;ber den Pass.&nbsp;</p>
<p><img style="float: left; margin: 8px;" title="Pyren&auml;en bei Nebel" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0740.jpg" alt="Pyren&auml;en bei Nebel" /></p>
<p style="text-align: justify;">Im M&auml;rz sind hier 3 Wanderer ums Leben gekommen, weil sie sich&nbsp;im schlechten Wetter verirrt hatten. Der Regen wird st&auml;rker und wir kommen hier heute nicht mehr weg. Da ich auf dem Berg bin w&uuml;rde ich mich normalerweise in so einem Moment ganz entspannt hinsetzen und die Aussicht genie&szlig;en. Aber die&nbsp;Aussicht ist null und so sitze ich gelangweilt im Wintergarten des Hauses, der zum Fr&uuml;hst&uuml;cksraum umgebaut ist und schreibe dieses Tagebuch. Sonst gar nicht meine Art. Ich bin bereits geduscht, meine Sachen sind gewaschen, was aber sicher zu optimistisch war, denn bei dem inzwischen str&ouml;menden Regen werden die definitiv nicht trocken. Ich wollte ein bisschen Schlaf von gestern nachholen, bin aber vor K&auml;lte aufgewacht. Morgen soll`s sch&ouml;ner werden.&nbsp; F&uuml;r die Unterkunft habe ich 32 Euro bezahlt. Darin soll heute ein Dinner und morgen ein Breakfest enthalten sein. Ich bin mal gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurzeit teile ich mir mein Refugio nur mit Lorenzo, dem Italiener und Bine, einer &Ouml;sterreicherin, die in Spanien lebt und auf der Suche nach dem Licht ist. Na hier wird sie das heute sicher nicht mehr finden. Lorenzo ist lustig. Er kommt aus Rom, ist Ende 50, hat eine Frau, 2 T&ouml;chter, einen Sohn und arbeitet in der Hauptstadt bei der italienischen Nationalbank. Na den kann ich vielleicht noch gebrauchen. Immer wenn es geht, lobt er Deutschland, aber dort leben will er nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin heute nur 6 oder 7 km gelaufen, aber meine neuen Wanderschuhe haben mir gestern schon den Rest gegeben. Auf dem Weg quer durch Paris habe ich mir an beiden F&uuml;&szlig;en richtig dicke Blasen geholt. Viel Spa&szlig; dann morgen beim Aufstieg zur Route de Napoleon.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Jakobsweg Tag 1" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-1/" target="_self">Hier gehts zur&uuml;ck zu Tag 1</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<a title="Jakobsweg Tag 3" href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-3/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 3</a></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:59:31 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alte Oper Frankfurt]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/alte-oper-frankfurt/</link>
      <description><![CDATA[Alte Oper Frankfurt
 
Die Alte Oper Frankfurt hat mit Kinnarps einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 3.300 Stühlen für das renommierte Konzert- und Kongresszentrum abgeschlossen. Der so genannte „Frankfurter Stuhl“ wurde 1981 zur Wiedereröffnung des im 2. Weltkrieg zerstörten Opernhauses von Designer Gerd Lange entworfen. Da die Erstbestuhlung in die Jahre gekommen ist, wurde Kinnarps beauftragt, den vorhandenen Stuhl im gleichen Design erneut zu konstruieren und dabei gleichzeitig Optimierungen vorzunehmen. In enger Abstimmung mit Gerd Lange, der zugleich auch Designer des Drabert SM 400 ist, wird das Projekt jetzt umgesetzt. Eine spannende Aufgabe für das Mindener Entwicklungsteam. Da die Alte Oper ihre Räume flexibel und für verschiedene Veranstaltungen nutzt, soll der stapelbare Stuhl leichter werden. Auch der Klappmechanismus muss verbessert werden und ein Lieferant für den Stoff mit denselben haptischen, optischen und akustischen Eigenschaften musste gefunden werden. Der Vertrag läuft über fünf Jahre.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 14:45:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verband BSO e.V.]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/bso/</link>
      <description><![CDATA[Schwachstellen bei der Einrichtung

Eine jetzt veröffentlichte vom bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. durchgeführte Unternehmensbefragung zeigt Schwachstellen bei der Einrichtung und Ausstattung von Büroarbeitsplätzen. So entstanden 2009 laut Studie 43 Milliarden Euro Produktionsausfall durch die falsche Ausstattung von Büroarbeitsplätzen. Insgesamt schätzen 41,8 % der befragten Unternehmen, dass die veränderten Anforderungen der Büroarbeit auch Veränderungen der Büroarbeitsplätze sinnvoll machen. Vor allem bei größeren Unternehmen wurden daher schon Maßnahmen ergriffen. Gerade mal 13 % der Studienteilnehmer haben konkret geplant, was sie verändern werden. 16,4 % wissen nicht, was für Konsequenzen notwendig sein werden. Für die aktuelle Studie wurden 603 inländische Unternehmen und auch Behörden befragt. Mittlerweile sei in allen Unternehmen ein Bewusstsein dafür entstanden, dass die Einrichtung des Arbeitsplatzes einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung der Mitarbeiter hat.
]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 14:38:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kinnarps-News]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/kinnarps-news/</link>
      <description><![CDATA[Willkommen bei Kinnarps News

Sehr geehrte Damen und Herren,
„In vielen Büros herrscht dringender Modernisierungsbedarf“, stellt der Verband bso nach einer neuen Unternehmensbefragung fest. So gehe jedes vierte Unternehmen davon aus, dass Teile seiner Belegschaft in Büroräumen arbeiten, die sich negativ auf ihre Produktivität auswirken. Keine Sorgen hingegen muss sich die „Alte Oper“ in Frankfurt um den Sitzkomfort der Besucher ihrer Konzerte machen. Die neue Bestuhlung von Kinnarps sorgt in jeder Hinsicht für optimalen Hörgenuss.
Herzliche Grüße
  
Ihr Kinnarps Marketing Team
]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 14:31:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sitag SITAGONE DE LUXE]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/sitag-news-sitagone-de-luxe/</link>
      <description><![CDATA[SITAGONE DE LUXE ab sofort bestellbar
Die anspruchsvolle Büro- und Konferenzstuhlreihe SITAGONE
wurde um den Chefsessel SITAGONE DE LUXE ergänzt. Formale
Strenge im klassischen Design, ausgezeichneter Sitzkomfort und
Programmvielfalt unterstreichen die Vorzüge dieser ambitionierten
Bürostuhllinie von Designer Uli W itzig. Geschaffen für komfortables
Sitzen und Arbeiten mit Stil und Anspruch in Anlehnung an das
klassische Bauhausdesign, bietet die SITAGONE-Stuhlfamilie eine
vorbildliche Programmvielfalt. Die neue de Luxe Version mit hoher
Rückenlehne ist in zwei repräsentativen Polstervarianten erhältlich.
Wahlweise mit abgesteppter Kissenpolsterung oder aufwendiger
Überwurfpolsterung.
Die Broschüre SITAGONE wurde um die SITAGONE DE LUXE Modelle
ergänzt und zeigt neu auf 20 Seiten die gesamte Produktfamilie. Die
Broschüre können sie wie gewohnt über unseren Verkaufs-Innendienst
telefonisch unter 036424/8160 oder per Email e.buechl@buerokomplett.de anfordern.]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:13:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sitag-News FACTS]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/sitag-news-facts/</link>
      <description><![CDATA[<p>Das Test &ndash; und Wirtschaftsmagazin beurteilt <a title="Sitagwave" href="http://www.buerokomplett.de/sitagwave-w200000-drehstuhl.html" target="_blank">SITAGWAVE</a> mit &bdquo;sehr gut &ldquo;.</p>
<p>F&uuml;r die einmalige Kombination von Funktionalit&auml;t und Form vergab das Test- und Wirtschaftsmagazin FACTS dem B&uuml;rodrehstuhl <a title="Sitagwave Giraffe" href="http://www.buerokomplett.de/sitagwave-w201010-special-edition-giraffe.html" target="_blank">SITAGWAVE</a> das Testurteil &bdquo;sehr gut&ldquo;. Von der FACTS Redaktion beurteilt, wurde der bereits mit dem &bdquo;red dot award product design&ldquo; und dem &bdquo;good industrial design award&ldquo; ausgezeichnete B&uuml;rodrehstuhl <a title="Sitagwave Tiger" href="http://www.buerokomplett.de/sitagwave-w201010-special-edition-dalmatiner.html" target="_blank">SITAGWAVE </a>in den Bereichen Ergonomie, Bedienung, Funktionalit&auml;t, Design und Preis.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:01:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Übernahme Leuwico]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/uebernahme-leuwico/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p style="text-align: justify;">wir freuen uns sehr, Ihnen heute mitteilen zu d&uuml;rfen, dass Leuwico, seine Produkte und die Menschen die dahinterstehen, auch in Zukunft f&uuml;r Sie da sein werden. Das Unternehmen wird im Sinne einer &uuml;bertragenden Sanierung zum 1.8.2011 von der Equma-Holding &uuml;bernommen, die mehrere mittelst&auml;ndische Unternehmen in der Metropolregion N&uuml;rnberg h&auml;lt.  Equma ist auf die &Uuml;bernahme von Unternehmen mit Entwicklungspotential durch enge operative Begleitung spezialisiert. Equma entwickelt durch Investitionen und aktive Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Unternehmen nachhaltig und handelt nicht exitorientiert.  F&uuml;r Leuwico ist die Fortf&uuml;hrung unter dem Dach von Equma die optimale Ausgangsposition f&uuml;r ein Durchstarten am Markt. Die starken Produkte stehen weiterhin zu Ihrer Verf&uuml;gung und selbstverst&auml;ndlich d&uuml;rfen Sie auch in Zukunft Neues und Spannendes von Leuwico erwarten. Die Vertriebsstrukturen werden in den n&auml;chsten Wochen neu ausgerichtet, mit klarem Fokus auf den deutschen B&uuml;rofachhandel.  Das Planungs- und Innendienstteam hofft hochmotiviert auf neue Anfragen und Projekte. Kontinuit&auml;t in der Angebots- und Auftragsbearbeitung ist garantiert. Die neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und das Team bauen auf Ihr Vertrauen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit!  F&uuml;r R&uuml;ckfragen stehen wir Ihnen gerne Verf&uuml;gung.  Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,  Leuwico Marketing</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="margin: 8px;" title="Leuwico B&uuml;rom&ouml;bel" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Leuwico.jpg" alt="Leuwico B&uuml;rom&ouml;bel" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:50:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Fest zur Thüringenrundfahrt]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/das-fest-zur-thueringenrundfahrt/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;">Das Fest zur Internationalen Th&uuml;ringenrundfahrt U23 am Samstag, den 18. Juni 2011 lockte wieder mehrere tausend Besucher in das Kahlaer Gewerbegebiet im Camisch.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"> Schon vor dem Start der Radrundfahrt um 12.00 Uhr vor dem Geb&auml;ude der B&amp;S B&uuml;ro-Systeme GmbH, welche die Teilnehmer von Kahla in den Th&uuml;ringer Wald und dann nach einer Durchfahrt mit dem Sprint &uuml;ber das "Gebirge" wieder an den Fu&szlig; der Leuchtenburg brachte, nutzen  die G&auml;ste die Gelegenheit, die vielen St&auml;nde der Vereine und Gewerbetreibenden zu besuchen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"> Zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr herrschte ein buntes Treiben und die Frage von Hauptamtsleiter Ernst-Albert Weiler an die Besucher, ob dieses Fest eine Wiederholung erfahren sollte, erhielt ein ganz klares jaaaa! Das leibliche Wohl der Besucher konnte ebenso sichergestellt werden, wie ein abwechslungsreiches und unterhaltsames B&uuml;hnenprogramm.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"> <img style="float: right; margin: 8px;" title="Internationale Th&uuml;ringenrundfahrt 2011" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/Thueringenrundfahrt_U23.jpg" alt="Internationale Th&uuml;ringenrundfahrt U23 in Kahla" />Ob dies die Radrennfahrer veranlasste ein wenig langsamer zu fahren und damit das geplante Ende des Festes und der Etappe um etwa eine Stunde nach hinten zu verschieben, kann nicht so genau gesagt werden. Auf jeden Fall waren Besucher, Veranstalter und Athleten begeistert. Die Siegerehrung erfolgte, unter den Augen vieler Besucher  und der Presse, durch den Landrat Andreas Heller, Hauptamtsleiter Ernst-Albert Weiler und Sparkassen-Filialleiter Holger Scholz.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"> Ein herzliches Dankesch&ouml;n an alle Sponsoren, die dieses Ereignis erm&ouml;glicht haben. Besonderer Dank der Stadt Kahla f&uuml;r die logistische und organisatorische Unterst&uuml;tzung, dem Organisationsteam der Initiative Ja zu Kahla.de, den &uuml;ber 150 ehrenamtlichen Helfern in den Vereinen und nat&uuml;rlich den &uuml;ber 3000 Besuchern des Festes. Bis zum N&auml;chsten mal. Euer Orgteam</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Jun 2011 10:54:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Anreise nach Paris]]></title>
      <link>http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-1/</link>
      <description><![CDATA[<h2><span style="font-size: medium; color: #ff0000;">25.05.2011 Jena - Erfurt - Frankfurt - Paris</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Seine Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0933.jpg" alt="Seine Paris" />Eigentlich ein Tag, wie jeder Andere. Das Wetter ist&nbsp; herrlich, nur ich fahre nicht wie gewohnt mit dem Auto zur Arbeit, sondern setze mir den roten Rucksack auf und laufe.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorher habe ich noch die restliche Erdbeertorte vom Geburtstag meines Schatzes aufgegessen und verlasse munter das Dorf in Richtung meiner Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg durch den Ort rufen mir freundlich zwei Nachbarn zu &bdquo;Mario, wo willst Du denn hin?&ldquo;. Ich winke und rufe herzlich zur&uuml;ck &bdquo;nach Spanien&ldquo; und gehe dabei zielstrebig weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Blicke verraten mir, was sie nicht aussprechen. &bdquo;Jetzt ist er wohl v&ouml;llig verr&uuml;ckt.&ldquo;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich ziehe weiter und wie es sich f&uuml;r einen ordentlichen Arbeitgeber geh&ouml;rt, gehe ich noch einige Stunden zur Arbeit, schlie&szlig;lich f&auml;hrt mein Zug erst um 13:30 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch einen Kundenbesuch, einige dringend zu erledigende E-Mails beantworten, ein paar Telefonate, Bank&uuml;berweisungen und &Uuml;bergabe der offenen Arbeiten an die gute Fee des Hauses, dann holt mich mein Schatz ab und f&auml;hrt mich zum Bahnhof.</p>
<p style="text-align: justify;">Das letzte mal sind wir den Jakobsweg gemeinsam gelaufen und diesmal bringt sie mich zum Zug. Ich habe Ihr noch ein Ferrero K&uuml;sschen aufs Kopfkissen gelegt und einen Zettel mit der Aufschrift: &ldquo;Schlaf sch&ouml;n. Ich liebe Dich.&ldquo;</p>
<p style="text-align: justify;">Vor 3 Wochen haben wir Silberhochzeit gefeiert und ich liebe sie, wie am ersten Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Muss ich erst auf einen bl&ouml;den Berg fahren, um das zu merken?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe st&auml;ndig das Gef&uuml;hl, etwas vergessen zu haben. Dies nutzt mein Schatz auf dem Bahnhof aus, um mir noch ein Geschenk zu &uuml;berreichen. Eine S&uuml;&szlig;igkeiten-&Uuml;berlebensbox und eine Taschenlampe damit ich mich nicht verirre.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Frau schafft es immer wieder, mich zu &uuml;berraschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und schon sitze ich im Zug nach Erfurt. Ein kurzer Blick zur&uuml;ck und los geht die zweite Etappe des Abenteuers, welche eigentlich vor acht Monaten als erste h&auml;tte stattfinden m&uuml;ssen. Und weil ich nun mal so bin, muss ich das jetzt alleine zu Ende bringen. Der Zug rollt gem&uuml;tlich durch die Landschaft und ich erreiche bequem meinen ICE nach Frankfurt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gerade 2 Stunden vom B&uuml;ro weg, da ruft der erste Kunde an. &bdquo;Was ist denn bei Euch los? Im B&uuml;ro geht keiner ans Telefon.&ldquo; Zehn Minuten sp&auml;ter das gleiche Spiel. Ich bin genervt. Eigentlich wollte ich mich nicht &auml;rgern, aber ich k&ouml;nnte bereits platzen. Ein R&uuml;ckruf meinerseits in der Firma bringt leider auch keine Aufkl&auml;rung, vermutlich haben die Kunden alle einfach nur die falsche Nummer gew&auml;hlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ICE ist p&uuml;nktlich auf die Minute in Frankfurt. Ankunft auf Gleis 6, Weiterfahrt ab Gleis 18. Umsteigezeit 20 Minuten. Das sollte kein Problem sein. Also trotte ich gem&uuml;tlich zu Gleis 18. Kein TGV. Super, heute f&auml;hrt der TGV nach Paris ab Gleis 1a. Von wegen 20 Minuten Zeit. Ich also zur&uuml;ck zu Gleis 1. Dort f&auml;hrt nun wieder ein ICE ein. Zum Gl&uuml;ck erkl&auml;rt eine Dame vom Bahnpersonal einem genauso verdutzten Suchenden wie mir, dass sich Gleis 1a au&szlig;erhalb des Bahnhofes befindet und der TGV <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Train_&agrave;_grande_vitesse" target="_blank">(Train &agrave; grande vitesse)</a>&nbsp;bereits wartet.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 8px;" title="Der TGV von Frankfurt nach Paris" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0709.jpg" alt="Der TGV von Frankfurt nach Paris" />Ich komme dem Teil n&auml;her und es sieht beeindruckend aus. Auf dem Zug steht 574,8 km/h Spitzen- geschwindigkeit.&nbsp;Das muss ich fotografieren. Ich habe Wagen 5, Platz 33, r&uuml;ckw&auml;rts zur Fahrtrichtung, am Fenster. Prima, 574,8 km/h r&uuml;ckw&auml;rts durch die Botanik, mir ist jetzt schon schlecht. Der TGV ist von Komfort und der Qualit&auml;t nicht mit unserem ICE vergleichbar. Eher etwas in die Tage gekommen und die Klimaanlage bl&auml;st mir sehr kalte Luft in die Augen. Aber immerhin, ich bin auf dem Weg nach Paris. Eher gem&uuml;tlich sanft gleiten wir wie in einem franz&ouml;sischen Auto bequem und unspektakul&auml;r &uuml;ber Mannheim und Karlsruhe Richtung Stra&szlig;burg. Eigentlich komisch, in meiner Verwandtschaft fahren viele Leute franz&ouml;sische Autos. Offensichtlich lieben sie diese Gem&uuml;tlichkeit. Ich fahre kein franz&ouml;sisches Auto. Ich bin lieber auf der Autobahn als in der Werkstatt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Kundenanrufe sp&auml;ter verlassen wir Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Pl&ouml;tzlich passiert etwas Seltsames. Ein erstaunliches Summen und Brummen von Elektromotoren versetzt den Zug in Schwingungen, dass ich blass werde. Ich bin selbst Pilot, aber solch einen Vorschub habe ich noch nicht erlebt. Eine Wahnsinnskraft treibt diesen TGV nach vorn, so dass ich das Gef&uuml;hl habe, in einem Spaceshuttle zu sitzen und gleich unsere geliebte Erdatmosph&auml;re zu verlassen. Einfach gigantisch. Ich wusste es. Die haben hier Atomkraftwerke und irgendwas ist da in dem Strom drin. Ich trau mich gar nicht, mein Handy an die Bordsteckdose anzuschlie&szlig;en. Am geilsten ist das Gef&uuml;hl, wenn der Zug &uuml;ber eine Autobahnbr&uuml;cke d&uuml;st. Dann steigt er an, erreicht den Zenit und rast danach in ein Tal. So muss sich ein Parabelflug anf&uuml;hlen. Pl&ouml;tzlich bebt der Wagen und die Scheiben wackeln. Mitten auf freier Strecke ist uns ein zweiter TGV begegnet. Wenn der nun auch 574,8 km/h schnell war, dann sind wir uns gerade mit 1.149,6 km/h entgegengekommen. Die sind hier komplett verr&uuml;ckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die K&uuml;he auf der sattgr&uuml;nen Wiese scheint das wenig zu interessieren. Ich w&uuml;sste zu gern, was die denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war noch niemals in Paris und so ist meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Wenn man mit dem Zug die Vorst&auml;dte von Paris erreicht, so ist Paris eher unspektakul&auml;r. Industrieanlagen, Hochh&auml;user, Schallschutzmauern und pl&ouml;tzlich bist du auf die Minute genau in Paris Gare de l&acute;Est.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss quer durch die Stadt zum Bahnhof Paris Gare d&acute;Austerlitz. Jan, der Reiseveranstalter meines Vertrauens, hat mir auch gleich noch den Fahrplan der Metro Linie 5 von Gare de l&acute;Est nach Gare d&acute;Austerlitz ausgedruckt. Aber ohne mich; schlie&szlig;lich will ich die Pyren&auml;en &uuml;berqueren, bin das erste mal in Paris und habe &uuml;ber zwei Stunden Zeit. Laut meinem Stadtplan sind das reichlich 7 km, das schaffe ich locker in einer Stunde. Ich sehe ein Schild &bdquo;Sortie&ldquo; und meine nicht vorhandenen Franz&ouml;sischkenntnisse sagen mir, dass das der Ausgang ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sonne scheint wunderbar und es ist warm um 9:00 Uhr abends. Also &uuml;berquere ich zielstrebig die Stra&szlig;e und folge dem Boulevard de Strasbourg. Das klingt f&uuml;r mich logisch, denn schlie&szlig;lich bin ich aus Richtung Stra&szlig;burg gekommen und wenn jemand diese Stra&szlig;e hochkommt, dann kommt er unweigerlich zum Gare de l&acute;Est und dann nach Stra&szlig;burg. Also alles klar. Nach unz&auml;hligen Kreuzungen komme ich in den Boulevard de Sebastopol. Das haut meine Theorie um. Sevastopol liegt in Russland und da komme ich nicht her und dort will ich auch nicht hin. Im &Uuml;brigen h&auml;lt hier Paris absolut nicht, was es verspricht. Es ist laut, hektisch und schmutzig. Die Gegend wird zunehmend so, wie eine Gegend, in welche man niemanden nachts alleine schickt und ich f&uuml;hle mich unwohl. Nat&uuml;rlich h&auml;tte ich jemanden fragen k&ouml;nnen, aber ich bin ein Mann und kenne intuitiv den Weg. Naja, vielleicht w&auml;re es ja einfacher gewesen. Die Gegend wird vertrauter und ich sehe eine Brasserie. Von meiner Tochter weis ich, dass das ein B&auml;cker ist und so leiste ich mir ein Baguette f&uuml;r 4,70&euro;.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auf einmal l&auml;uft dort vor mir ein wahrhaft blonder Engel. Sofort ist mir klar, dass dies nur der richtige Weg sein kann, denn ich bin in Paris, der Stadt der Liebe und vor mir l&auml;uft die mit Sicherheit sch&ouml;nste Frau von Paris. Sie bleibt stehen, um Ihre Tasche auf die andere Schulter zu h&auml;ngen und dreht sich zu mir um. Diese Frau h&auml;lt von vorn tats&auml;chlich alles, was sie von hinten verspricht. Ich bin begeistert von Paris.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 8px;" title="Die Seine in Paris, im Hintergrund der Eifelturm" src="https://www.buerokomplett.de/media/wysiwyg/IMAG0713.jpg" alt="Die Seine in Paris, im Hintergrund der Eifelturm" />Und pl&ouml;tzlich liegt sie vor mir. Nackt, in voller Pracht, prall im Licht der Abendsonne und ich kann nicht anders. Leute, ich bin in Paris und ich bin auch nur ein Mann. Also tue ich dass, was ein Mann tun muss. Ich nehme mein Handy und rufe an. &bdquo;Schatz, ich stehe mitten in Paris, auf der Seine.&ldquo; Es ist laut und wundersch&ouml;n. Schiffe fahren unter der Br&uuml;cke durch und ich bleibe viel zu lange stehen. Ich habe erst die H&auml;lfte der Strecke hinter mir.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich &uuml;berquere den Fluss, biege nach links in die Quai de la Tournelle und folge dem Fluss. Hier beginnt nun das Paris, von dem man schw&auml;rmt. Stra&szlig;enmusiker laden die Menschen zum Verweilen ein, man sitzt im Caf&eacute; oder an der Seine, &uuml;berall buntes Treiben und Musik. Hier k&ouml;nnte ich bleiben. Kann ich aber nicht. Ich muss den Bahnhof Paris Austerlitz suchen. Auf einmal stehe ich auf einem U-Bahn-Schacht, sp&uuml;re die warme Luft mit dem typischen U-Bahn-Geruch von unten und muss an Marilyn Monroe denken. Keine Ahnung, ob die jemals hier gewesen ist, aber die Kulisse passt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss weiter, meine neuen Schuhe dr&uuml;cken und ich erreiche Austerlitz nach einer Stunde und 30 Minuten. Leicht versch&auml;tzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann den Weg zu Fu&szlig; nur empfehlen, aber man sollte f&uuml;r den &Uuml;bergang 2 Stunden Zeit haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Bahnhof gibt es keine Bezeichnungen, von wo die Z&uuml;ge abfahren. Das wird erst bekanntgegeben, wenn die Nachtz&uuml;ge zum Einsteigen fertig gemacht sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zug nach Bayonne habe ich Wagen 23, Liegeplatz 24, Mitte. Es ist warm, die Fenster gehen nicht auf und im Bahnhof geht die Klimaanlage des Zuges nicht. Als ich die Schuhe ausziehe wird die Luft im 6er Abteil zwar nicht besser, aber das ist mir jetzt egal. Ich bin kaputt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fahrt verl&auml;uft sehr flott und bewegt und einer der 5 &uuml;brigen Mitreisenden muss immer auf die Toilette. Ich liege angezogen auf der Pritsche, bin durchgeschwitzt und schlecht gelaunt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ich habe schon einen Mitpilger getroffen. Lorenzo aus Rom, hat das Bett gegen&uuml;ber und spricht genauso wenig franz&ouml;sisch wie ich.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.buerokomplett.de/news/jakobsweg-tag-2/" target="_self">Hier gehts weiter zu Tag 2</a></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 08:24:05 +0000</pubDate>
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